"Tatort"-Pläne bei Judith Rakers: Ex-"Tagesschau"-Sprecherin überrascht mit Vorhaben
Hamburg/Rügen - Neuer Karriere-Schritt bei Judith Rakers (50)? Während die 50-Jährige vor allem als Moderatorin und Kinderbuchautorin bekannt ist, äußert die ehemalige "Tagesschau"-Sprecherin nun weitere Pläne.
Tatsächlich spiele Rakers mit dem Gedanken, gerne einmal ein Drehbuch für den "Tatort" zu schreiben! Die Idee verrät die Moderatorin in der aktuellen Folge ihres Podcasts "Baborie & Rakers – Was war los gewesen?".
2016 sammelte sie sogar bereits als Schauspielerin "Tatort"-Erfahrung. In der Hamburger Episode "Fegefeuer" verkörperte sie sich selbst als ARD-Moderatorin, während Til Schweiger (62) als Kommissar Nick Tschiller ermittelte.
Doch woher stammt die Idee, Drehbuchautorin für den Krimi-Klassiker zu werden? Ihre Podcast-Co-Moderatorin Ariana Baborie (38) äußerte bereits vor Längerem schon einmal den Wunsch, in einem "Tatort" mitspielen zu wollen - und zwar als Wasserleiche.
Nun berichtet Baborie, dass sich das Team der Krimi-Reihe daraufhin doch tatsächlich auf Instagram bei ihr gemeldet habe. "Bewerbung eingegangen", lautete die Nachricht, wie die 38-Jährige im Podcast erzählt.
Rakers ist begeistert: "Das wäre ja irre, wenn dieser Podcast jetzt dazu führt, dass du eine Wasserleiche spielen darfst." Um eine offizielle Zusage handle es sich damit aber noch nicht.
Judith Rakers führt Ideen für ein "Tatort"-Drehbuch aus
Außerdem sei die Darstellung einer Wasserleiche gar nicht so einfach, wie Baborie zu verstehen gibt: "Wenn du eine Leiche spielst, musst du extrem gut deinen Atem kontrollieren können." Und genau an dieser Stelle schießen die Ideen von Rakers zu einem möglichen Filmszenario nur so aus ihr heraus.
"Was auf jeden Fall ja gehen würde, wäre, wenn du an Land gezogen wirst als Wasserleiche von einem Zeugen oder einer Zeugin, und der denkt dann, du bist tot, und ruft dann Hilfe", schlägt die 50-Jährige vor.
Daraufhin solle ihre Co-Moderatorin viel Wasser ausspucken, und es stelle sich schließlich heraus, dass sie doch noch lebt. "Und dann wird erst zwei Wochen später tatsächlich eine Leiche angespült, und man merkt, diese Fälle stehen im Zusammenhang", führt die Moderatorin ihre Idee weiter aus.
Ob das Brainstorming tatsächlich für ein "Tatort"-Drehbuch ausreicht? In ihren Kinderbüchern jedenfalls geht es weniger blutig zu. "Da kommt niemand zu Tode, und da gibt es auch keine Wasserleiche, aber es ist eine spannende Geschichte, wo ich auch wieder Natur- und Gartenwissen vermittle für die Kinder", beschreibt Rakers abschließend ihr drittes Werk.
Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

