Katja Krasavice wird Opfer von KI-Betrügern: "Würden eigene Mutter für Geld verkaufen"

Leipzig - Aktuell kursieren Videos von Rapperin Katja Krasavice (29), in denen sie für Online-Casinos wirbt und ihre Fans auffordert, bei "Krasavices Spiel" mitzumachen. Die 29-Jährige warnte jetzt aber ausdrücklich und stellte klar: "Das ist nicht meine Stimme und die Videos sind gefakt."

Katja Krasavice (29) will ihre Fans und Follower vor der Fake-Werbung warnen.  © Bildmontage: Screenshot/instagram/@katjakrasavice

Dahinter soll sich eine fiese Masche verstecken. "Betrüger haben Videos von mir genommen, die ich hier in Social Media geteilt habe und KI gesprochene Werbung für irgendwelche Onlinecasinos gemacht", erklärte Krasavice in ihrer Instagram-Story.

Sie habe damit aber nichts zu tun.

"Ekelhaft, was manche Betrüger für Geld alles Verlogenes machen", sagte die Ex-DSDS-Jurorin und bezeichnete die Abzocker als "ekelhafte Menschen, die ihre eigene Mutter für Geld verkaufen würden".

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An ihre Fans richtete sie eine eindeutige Nachricht: "Zahlt bitte kein Geld, zockt dort nicht - ihr werdet beklaut." Ihr Anwalt kümmere sich momentan um die Betrüger-Seiten.

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Die Betrüger haben scheinbar ein Video von Krasavice genommen, Text und Logos darauf bearbeitet und mithilfe einer KI die Stimme der Rapperin kopiert und verfälscht.  © Bildmontage: Screenshot/instagram/@katjakrasavice

KI-Stimme klingt wie die von Katja Krasavice

Das Original-Video hat Krasavice Anfang Januar gepostet. Der Inhalt ist ganz anders.  © Bildmontage: Screenshot/instagram/@katjakrasavice

Wie diese Fake-Videos aussehen könnten, zeigte Katja Krasavice daraufhin in einer weiteren Story. Die Betrüger haben unter anderem ein Video von ihr genutzt, dass sie am 5. Januar teilte.

In dem Clip kündigte sie eigentlich an, dass sich das Veröffentlichungsdatum für ihr neues Album "Bundeskanzlerin" nach hinten verschiebt und erzählte auch, woran das liegt.

In dem Fake ist eine Stimme zu hören, die der von Krasavice ähnelt, aber unter anderem einige Fehler in der Betonung macht. Statt über ihr Album spricht die Fake-Katja über Online-Casino-Spiele.

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Die Rapperin teilte eine Nachricht, in der ein Follower ihr schrieb, dass er auf eine Fake-Werbung hereingefallen ist und so 300 Euro verloren habe. Eindeutig nachweisen lässt sich das natürlich nicht, aber es ist eine weitere Warnung.

"KI ist sehr gefährlich", so Katja Krasavice. "Ihr dürft nichts glauben, was nicht auf dem original Account eines Stars gepostet wird."

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