Klitschko auf der OMR mit klarer Ansage: "Der Tag kommt, dass Russland fällt"

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Von Christiane Bosch, Benjamin Haller

Hamburg - Es ist Tag eins der zweitägigen Digital- und Marketingmesse OMR. Einer der emotionalen Höhepunkte des ersten Messetags war der Auftritt des früheren Box-Weltmeisters Wladimir Klitschko (50) im Gespräch mit "Bild"-Vize Paul Ronzheimer (40) auf der Haupttribüne.

Wladimir Klitschko (50), ehemaliger Box-Weltmeister aus der Ukraine, spricht auf der Bühne während der Digitalmesse OMR in den Messehallen der Hamburg Messe.
Wladimir Klitschko (50), ehemaliger Box-Weltmeister aus der Ukraine, spricht auf der Bühne während der Digitalmesse OMR in den Messehallen der Hamburg Messe.  © Marcus Brandt/dpa

Er rief die Tausenden Zuhörerinnen und Zuhörer dazu auf, nicht nachzulassen in der Unterstützung für die Ukraine im Krieg gegen Russland. "Ich spreche euch an: Bitte schaut nicht weg." Die Menschen sollten nicht vergessen, dass es hier in Europa einen Krieg gebe.

Der jüngere Bruder von Kiews Bürgermeister, Vitali Klitschko (54), ist zuversichtlich, dass die Ukraine siegreich aus dem Krieg hervorgehen wird: "Der Tag kommt, dass Russland fällt und dieser Krieg beendet wird." Den Vorstoß des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (48) für eine Waffenruhe ab kommender Nacht begrüßte er.

"Ich finde es gut", sagte Klitschko der Deutschen Presse-Agentur. "Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, einfach dem Gegner zu zeigen: Du hast verloren. Gib auf."

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Auch Roland Emmerich (70), Filmproduzent, Regisseur und Drehbuchautor, sprach bei der OMR auf der Bühne.
Auch Roland Emmerich (70), Filmproduzent, Regisseur und Drehbuchautor, sprach bei der OMR auf der Bühne.  © Marcus Brandt/dpa

Doch neben der Ukraine gab es vor allem ein Thema, das die Tech-Welt und damit auch die Debatten und Zukunftsvisionen beim Hamburger Digitalfestival OMR prägt: KI, KI und nochmals KI.

Hollywood-Regisseur Roland Emmerich (70) setzte sich am Rande des OMR-Festivals ebenfalls mit den Möglichkeiten künstlicher Intelligenz beim Filmemachen auseinander. KI habe er in seinen Filmen bislang noch nicht genutzt.

Aber natürlich könne man die Technik auch nicht außen vor lassen. "Wenn es nötig ist, werde ich das benutzen", sagte Emmerich der Deutschen Presse-Agentur.

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Das Filmemachen an sich sei durch die Technisierung und Digitalisierung viel einfacher geworden. "Aber auch schwerer, weil der Druck höher wird." Die Filme müssten das Geld bringen.

"Der Erfolg ist wichtiger. Wenn du zwei, drei Filme gedreht hast, die nicht so funktionieren, kann man es vergessen. Das ist schon ganz schön knallhart, was man da so erlebt."

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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