Nach heftigen Missbrauchsvorwürfen: DJ Avaion bricht sein Schweigen

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Fürth (Bayern) - Die Ex-Partnerin von Christopher Stein alias "AVAION" (29) hatte in einem über einstündigen YouTube-Video schwere Vorwürfe gegen den Star-DJ erhoben. Daraufhin wurde es zunächst still um den 29-jährigen Nürnberger, mehrere Auftritte wurden abgesagt. Nun hat sich der Musiker erstmals selbst zu den Anschuldigungen geäußert.

Die junge Frau gibt an, von AVAION missbraucht worden zu sein.
Die junge Frau gibt an, von AVAION missbraucht worden zu sein.  © Bildmontage: Instagram/Screenshot/x.posemall

Die junge Frau berichtete davon, sexueller, körperlicher und psychischer Gewalt durch den Musiker ausgesetzt gewesen zu sein, und untermauerte ihre Aussagen mit zahlreichen Belegen, darunter Chats und Dokumente. Ihr Ziel sei klar: "Keine Bühne für Täter".

Laut dem Bayerischen Rundfunk, der auch ein Gespräch mit der Ex-Freundin geführt haben soll, liegen ihnen zudem Berichte weiterer Frauen vor, die offenbar ähnliche Erfahrungen mit dem DJ gemacht haben sollen.

Nachdem die Vorwürfe auch bei Veranstaltern für Reaktionen gesorgt hatten, mehrere Auftritte abgesagt wurden und sein Management die anstehende "Make People Happy"-Tour cancelte, wartete man gespannt auf eine Stellungnahme von Christopher.

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Nun hat sich der Musiker in einem rund 17-minütigen Statement-Video auf Instagram zu Wort gemeldet und wies die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen entschieden zurück.

Zudem gab er an, eine eidesstattliche Versicherung abgegeben und juristische Schritte eingeleitet zu haben, um die Vorwürfe aufklären zu lassen, und blendete diese im Beitrag mit ein.

Avaion gibt an, von seiner Ex-Freundin massiv unter Druck gesetzt worden zu sein

Christopher hat ein Video veröffentlicht, in dem er auch eine eidesstattliche Versicherung zeigte, um seine Aussagen zu stützen.
Christopher hat ein Video veröffentlicht, in dem er auch eine eidesstattliche Versicherung zeigte, um seine Aussagen zu stützen.  © Bildmontage: Instagram/Screenshot/avaion

In dem Clip erhob er auch selbst Anschuldigungen gegen seine frühere Freundin und behauptete, von ihr massiv unter Druck gesetzt worden zu sein.

Diese soll angeblich Geld von ihm gefordert, ihn beleidigt, ihn mit Morddrohungen konfrontiert, verlangt haben, dass er seine Karriere beende, und ihm damit gedroht haben, das Video andernfalls zu veröffentlichen, falls er dem nicht nachkomme.

Zudem warf er ihr vor, Fakten bewusst verzerrt und private Chats aus dem Kontext gerissen zu haben. "Alles wurde gezielt benutzt, um mich zu zerstören", so Avaion. Zur Untermauerung seiner Aussagen blendete er - ähnlich wie seine Ex-Freundin zuvor - Screenshots von privaten WhatsApp-Nachrichten im Video ein, die die "toxischen Dynamik" belegen sollen.

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Gleichzeitig räumte er auch eigene Fehler ein: Er habe in der Beziehung gelogen und versucht, so Kontrolle über die Situation zu gewinnen. Auch, dass er unangekündigt am Wohnort seiner Ex-Partnerin gewartet habe, um Gespräche zu erzwingen, gab er als Grenzüberschreitung zu. Er behauptete jedoch, selbst ebenfalls von ihr kontrolliert worden zu sein und dass er zeitweise seinen Standort teilen musste.

Der Musiker kündigte abschließend an, sich vorerst zurückzuziehen, um die rechtliche Klärung voranzutreiben und die Situation zu verarbeiten. Öffentliche Auseinandersetzungen wolle er künftig vermeiden.

Die Ex-Freundin reagierte auf Christophers Stellungnahme

Seine Ex-Partnerin reagierte auf Christophers Aussagen auf Instagram.
Seine Ex-Partnerin reagierte auf Christophers Aussagen auf Instagram.  © Bildmontage: Instagram/Screenshot/x.posemall

Die Reaktion seiner ehemaligen Partnerin folgte prompt: "Ich bzw. wir als betroffene Personen sind einfach nur enttäuscht wie dreist er nachweislich unter Eid lügt", schrieb sie auf Instagram.

Weiter hieß es von ihr: "Praktisch jede Aussage und Einblendung von ihm ist eine dreiste nachweisliche Fehlinformation und irreführen. [...] Auf die Vorwürfe von mir geht er generell garnicht ein".

Zudem gab sie in einem Q&A (Fragen und Antworten) an, lediglich Geld von ihm gefordert zu haben "als Entschädigung für den durch ihn entstandenen seelischen und körperlichen Schaden". Außerdem sei das Teilen des Standorts von ihm ausgegangen, damit er seine "Loyalität" beweisen könne.

Sie kündigte an, seine Aussagen detailliert auseinanderzunehmen und den Kontext offenzulegen, um die ihrer Ansicht nach falschen Darstellungen zu widerlegen und "sein ganzes Leben" darzulegen.

Allerdings brauche sie derzeit Zeit, da sie "stark unter seiner Verleugnung leide".

Titelfoto: Bildmontage: Instagram/Screenshot/x.posemall, Instagram/Screenshot/avaion

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