Krieg der Influencer: Miss Colleen Jordan kämpft gegen Hass und sucht einen Anwalt

Frankfurt am Main - Seit Anfang der Woche sind die Beauty-Influencerin Miss Colleen Jordan aus Hessen und der YouTuber CanBroke in einem Konflikt miteinander. Nun scheint die Auseinandersetzung eine neue Ebene zu erreichen.

Die Influencerin Miss Colleen Jordan aus Hessen engagiert sich gegen Homophobie und Transphobie.
Die Influencerin Miss Colleen Jordan aus Hessen engagiert sich gegen Homophobie und Transphobie.  © Montage: Screenshot/Instagram/misscolleenjordan

Miss Colleen Jordan veröffentlichte am Donnerstag eine Instagram-Story, in welcher sie mitteilte, dass sie offenbar eine Unterlassungsklage per E-Mail erhalten hat.

Gleichzeitig fragte sie ihre Follower, ob jemand eine Anwältin oder einen Anwalt kenne. "Bitte sofort melden 🙏🏻", fügte die Influencerin ihrer Frage hinzu.

Die E-Mail, welche die Hessin anscheinend erhalten hat, steht mit großer Wahrscheinlichkeit in Zusammenhang mit dem öffentlich ausgetragenen Konflikt zwischen Miss Colleen Jordan und dem Influencer CanBroke.

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Colleen, die selbst eine Frau mit Trans-Hintergrund ist, hatte dem YouTuber Homophobie (Hass gegen Homosexuelle) und Transphobie (Hass gegen Menschen mit Trans-Identität) vorgeworfen und kritisiert, dass der sich als weltoffen gebende Rewe-Konzern den Eistee von CanBroke ("SuchtTea") in einigen seiner Filialen zum Verkauf anbietet.

Die junge Hessin hatte daher angekündigt, nicht mehr bei Rewe einzukaufen, "solange dieser Eistee da ist".

Damit hatte sie eine Welle von Solidaritätsbekundungen ausgelöst. Auch meldeten sich tatsächlich mehrere Rewe-Filialen bei ihr und kündigten an, den Eistee von CanBroke künftig zu boykottieren.

Der Screenshot zeigt eine Instagram-Story von Miss Colleen Jordan vom Donnerstag: Die Hessin sucht nach einer Anwältin oder einem Anwalt.
Der Screenshot zeigt eine Instagram-Story von Miss Colleen Jordan vom Donnerstag: Die Hessin sucht nach einer Anwältin oder einem Anwalt.  © Montage: Screenshot/Instagram/misscolleenjordan

CanBroke kündigt Statement an und droht: "Es wird ekelhaft"

YouTuber CanBroke kündigte in einer Instagram-Story ein Statement für den kommenden Sonntag an.
YouTuber CanBroke kündigte in einer Instagram-Story ein Statement für den kommenden Sonntag an.  © Screenshot/Instagram/Canbroke

CanBroke hatte sich laut Miss Colleen Jordan bereits am Dienstag mit mehreren Sprachnachrichten bei der Hessin gemeldet, wie sie in einem Video auf Instagram und TikTok berichtete.

Bereits da soll der YouTuber von Rufmord gesprochen und gedroht haben, die Influencerin anzuzeigen.

Am Mittwoch stellte CanBroke dann eine Instagram-Story ein, in welcher er ein Statement für den kommenden Sonntag ankündigte. Auch hier sprach er von Rufmord, der an ihm begangen würde.

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Zugleich enthielt der Text eine Formulierung, die durchaus als Drohung verstanden werden kann.

"Es wird ekelhaft und sehr teuer enden", ist in der Story zu lesen.

Hierzu passt, dass Miss Colleen Jordan in ihrer Instagram-Story vom Mittwoch von einer sechsstelligen Summe sprach. Hat der YouTuber also seine Drohung wahr gemacht und die Hessin verklagt?

Aktuell kann dies nur vermutet werden.

Miss Colleen Jordan befasst sich mit Beauty-Tipps, kämpft aber auch gegen Homophobie und Transphobie

YouTuber CanBroke ist auch auf Instagram aktiv: Von ihm stammt der Eistee "SuchtTea"

Der Eistee-Krieg zwischen CanBroke und Miss Colleen Jordan nimmt offenbar größere Dimensionen an. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.

Titelfoto: Montage: Screenshot/Instagram/misscolleenjordan

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