Zweite Haushälterin verklagt Kylie Jenner: Diskriminierung, Pausen- und Toilettenverbot

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USA - Erneute Klage gegen Kylie Jenner (28)! Bereits eine zweite Haushälterin erhob schwere Vorwürfe: Sie behauptete, ihr seien Toilettengänge sowie Essens- und Ruhepausen verweigert worden.

Gegen Kylie Jenner (28) wurde bereits die zweite Klage einer ehemaligen Haushälterin eingereicht.
Gegen Kylie Jenner (28) wurde bereits die zweite Klage einer ehemaligen Haushälterin eingereicht.  © Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

Vor wenigen Tagen reichte Juana Delgado Soto Klage gegen Jenner, die beiden Firmen "Tri Star Services" und "La Maison Family Services" sowie die Personalaufsicht Itzel Sibrian ein. In der Klageschrift warf sie den Verantwortlichen unter anderem rassistische Diskriminierung, Belästigung und ausbleibende Lohnzahlungen vor.

Laut der Los Angeles Times habe Soto 2019 angefangen, für Jenner zu arbeiten. Während ihrer Beschäftigung seien ihr Essens- und Ruhepausen verweigert worden. Die gesamte Situation habe sich jedoch im Jahr 2023 erheblich verschlechtert, als Itzel Sibrian ihre direkte Vorgesetzte geworden war.

Im Jahr darauf habe die Haushälterin eine Beschwerde bei der Personalabteilung eingereicht und Sibrian beschuldigt, sie wegen ihres Akzents, ihres Einwanderungsstatus und ihrer Herkunft verspottet, gedemütigt und sie als dumm bezeichnet zu haben.

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Demnach sei die Personalaufsicht kurzzeitig entfernt, wenig später jedoch wieder eingesetzt worden - danach habe sie sich an Soto gerächt.

Dazu hätten unter anderem eine Kürzung des Stundenlohns, unzumutbare Arbeitsbedingungen und Änderungen im Dienstplan gezählt.

Mitarbeitende beschuldigten Juana Delgado Soto, über Tod ihres Bruders gelogen zu haben

Eine ehemalige Haushälterin von Kylie Jenner behauptet, sie sei von ihrer Vorgesetzten diskriminiert worden. (Symbolbild)
Eine ehemalige Haushälterin von Kylie Jenner behauptet, sie sei von ihrer Vorgesetzten diskriminiert worden. (Symbolbild)  © 123RF/nateemee

In der Klage sind weitere Vorfälle aufgeführt worden: So habe Soto ihre eigene Geburtstags-Überraschungsparty verpassen müssen, da sie kurzfristig eines von Jenners Abendessen habe betreuen müssen.

Tragischerweise ist auch ihr Bruder vor wenigen Jahren verstorben - ihr sei danach nicht ausreichend Zeit zum Trauern gewährt worden.

Mitarbeitende hätten laut ihrer Aussage sogar das Gerücht verbreitet, sie würde über den Tod ihres Bruders lügen. Im April des vergangenen Jahres sei die Situation schließlich eskaliert.

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Soto habe einen langen Brief an Jenner geschrieben und darin ihre Beschwerden über das Personal sowie deren angebliches Verhalten geschildert.

Juana Delgado Soto schrieb Brief an Kylie Jenner

Juana Delgado Soto soll Kylie Jenner einen Brief gegeben haben, in dem sie über die Vorwürfe schrieb.
Juana Delgado Soto soll Kylie Jenner einen Brief gegeben haben, in dem sie über die Vorwürfe schrieb.  © Thibault Camus/AP/dpa

"Ich muss ausdrücken, wie schlimm ich psychisch misshandelt werde. (...) Es tut mir leid, Sie über all diese Situationen informieren zu müssen. Ich weiß, Sie würden so etwas nicht zulassen, wenn Sie davon wüssten", soll in dem Brief gestanden haben.

Bereits einen Tag später sei ihr laut Klage mit einer Kündigung gedroht worden. Außerdem seien ihre Toilettengänge eingeschränkt worden und habe sie kein Wasser aus dem Haus trinken dürfen. Im August vergangenen Jahres habe sie schließlich per SMS gekündigt.

Vertreter von Kylie Jenner wollten sich zu den Vorwürfen bisher nicht äußern. Vertreten wird Soto von einer Anwältin, die auch eine weitere Haushälterin vertritt, welche Mitte April ebenfalls Klage gegen Jenner sowie die beteiligten Dienstleistungsfirmen einreichte.

Keine der beiden Klagen richtete jedoch direkte Vorwürfe gegen Jenner selbst.

Titelfoto: Montage: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa, 123rf/nateemee

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