Influencerin Laura appelliert: "Lasst Euch da rausholen, bitte!"

Kassel - "Leute, lasst Euch da rausholen, bitte! Kommt: Ihr könnt dieser kognitiven Dissonanz entkommen", lautet der flammende Appell, den Influencerin Laura Strutzke (21) in ihrem jüngsten Reel formuliert.

Influencerin Laura Strutzke (21) agiert auf Instagram als politische Aktivistin: Ihr Profil trägt die Titel "werdetlautmitlaura".
Influencerin Laura Strutzke (21) agiert auf Instagram als politische Aktivistin: Ihr Profil trägt die Titel "werdetlautmitlaura".  © Screenshot/Instagram/werdetlautmitlaura

Der Anlass für das Statement der Politik-Aktivistin ist der sogenannte "Veganuary", eine Aktion, bei der die Menschen dazu aufgerufen werden, im ersten Monat des Jahres bei ihrer Ernährung auf tierische Produkte wie Fleisch oder Milch zu verzichten.

Laura unterstützt diese Idee und greift in ihrem Video vom Freitagabend die zahlreichen Anfeindungen auf, die ihr in diesem Zusammenhang auf Instagram begegnet seien.

"Ich sag's Euch, so wie es ist: Nichts entlarvt Menschen schneller als ein Wutausbruch über Tofu", stellt die im nordhessischen Kassel aufgewachsene Influencerin gleich am Beginn des Clips fest.

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Offenbar reiche bei den Hatern "schon der Gedanke an veganes Essen, um Abwehr auszulösen, Spott, Aggression". Zumal in vielen "Veganuary"-Reels gar nicht dazu aufgerufen werde, dass die Betrachter sich ebenfalls vegan ernähren sollen.

Politik-Influencerin Laura Strutzke: "Die Antwort liegt bei Euch"

Mit ihrem jüngsten Reel spricht sich die 21-Jährige für den "Veganuary" aus und formuliert einen Appell an alle Gegner dieser Aktion.
Mit ihrem jüngsten Reel spricht sich die 21-Jährige für den "Veganuary" aus und formuliert einen Appell an alle Gegner dieser Aktion.  © Screenshot/Instagram/werdetlautmitlaura

Wer mit Anfeindungen auf vegane Speisen reagiere, der fühle sich offenbar in seinem Selbstbild angegriffen, nur weil eine Alternative präsentiert werde: "Denn in dem Moment, in dem jemand zeigt, dass weniger Tierleid möglich ist, steht unausgesprochen eine Frage im Raum: Wenn es anders geht, warum mache ich es dann so? Warum esse ich Fleisch?"

Feindseligkeit gegenüber veganer Ernährung diene daher vor allem dazu, das eigene "gute Gewissen" zu verteidigen.

Im Anschluss formuliert die Influencerin ihren Appell an alle "Veganuary"-Hater, den von ihr ausgemachten inneren Widerspruch zu überwinden.

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So fragt Laura etwa: Wenn Menschen sich nicht vorstellen könnten, Hunde zu essen, weshalb sei dann der Verzehr von Rindfleisch für sie vorstellbar?

Ebenso fragt die Influencerin, weshalb Menschen Kuhmilch trinken, obwohl es Hafermilch gebe, "die super lecker ist". "So viele Fragen - und die Antwort liegt bei Euch", endet der Clip.

Titelfoto: Montage: Screenshot/Instagram/werdetlautmitlaura

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