Carolin Kebekus sorgt mit "Victim Blaming" für Gänsehaut bei Lola Weippert

Berlin/Rottweil - Lola Weippert (25) ist nach einem Auftritt von Carolin Kebekus (41) emotional aufgewühlt.

Komikerin Carolin Kebekus (41, l.) thematisierte in ihrer ARD-Show das "Victim Blaming" und sorgte damit für Gänsehaut bei Moderatorin Lola Weippert (25). (Fotomontage)
Komikerin Carolin Kebekus (41, l.) thematisierte in ihrer ARD-Show das "Victim Blaming" und sorgte damit für Gänsehaut bei Moderatorin Lola Weippert (25). (Fotomontage)  © Montage: Screenshot Instagram/carokebelin, Screenshot Instagram/lolaweippert

Die Komikerin hatte sich in ihrer "Carolin Kebekus Show" mit dem Thema "Victim Blaming" auseinandergesetzt - einem Phänomen, wonach Frauen bei an ihnen verübten sexuellen Übergriffen als die "Schuldigen" für das Geschehen ausgemacht werden.

Diese Täter-Opfer-Umkehr wird durch Argumentationen wie "Sie provoziert das doch mit ihrem zu sexy Aussehen" oder "Wieso läuft sie auch nachts noch alleine auf der Straße rum?" gestützt, machte Kebekus sarkastisch klar.

Das Schlimme sei: Viele Frauen hätten sich mit diesem Irrsinn bereits abgefunden und nicht den Mut, sich mit ihren Fällen an die Polizei zu wenden und/oder sie zu veröffentlichen.

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"Caro, tausend Dank, dass du das Ganze so mit dem Nagel auf den Kopf triffst", sagte Lola Weippert in einer Instagram-Story und riet ihren mehr als 411.000 Followern dringend dazu, sich Kebekus' Video anzusehen.

"Es geht um all das, was wir in unserer Branche erleben. Wir hatten richtig Gänsehaut", so die Teilnehmerin der vergangenen Staffel von "Let's Dance". Ihre Visagistin Krissi van der Viven fügte hinzu: "Jede Frau findet sich genau da wieder."

Carolin Kebekus thematisiert "Victim Blaming" in ihrer ARD-Show

Nika Irani machte auf Instagram sexuellen Übergriff von Rapper Samra öffentlich

Lola Weippert echauffiert sich über den Vorwurf, Vergewaltigungsopfer würden Fame suchen

Influencerin Nika Irani (22) erhob Mitte Juni schwere Vorwürfe gegen Rapper Samra (26): Er soll sie vergewaltigt haben. (Fotomontage)
Influencerin Nika Irani (22) erhob Mitte Juni schwere Vorwürfe gegen Rapper Samra (26): Er soll sie vergewaltigt haben. (Fotomontage)  © Screenshot/Instagram/samra, playgirlnikaa (Bildmontage)

Zum Glück trauten sich Weippert zufolge nun immer mehr Opfer, über Social Media ihre Fälle zu veröffentlichen - die Power der Reichweite helfe dabei enorm, die schlimmen Umstände im Bewusstsein der Menschen zu verankern.

Damit einher kommt jedoch nicht selten der Vorwurf, Frauen würden dies nur tun, um berühmt zu werden. "Ich finde das so beschämend, dass Leute so reagieren. Das ist so widerlich", echauffierte sich die ehemalige Morning-Show-Moderatorin von bigFM.

Die 25-Jährige verwies auf den Fall der Influencerin Nika Irani (22), die Mitte Juni auf ihrem Instagram-Profil bekannt gab, dass der Rapper Samra (26) sie vergewaltigt haben soll.

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"Und wie ist die Reaktion von vielen Vollidioten hier auf Social Media? 'Ja, das macht sie nur für Fame.' Welche Frau auf dieser Welt will sich freiwillig in so eine Opferrolle begeben?", gab Weippert ihren Fans zum Nachdenken.

Die Angst davor, als Lügnerin dargestellt zu werden, sei "das Widerlichste, was passieren kann, wenn man schon all seinen Mut zusammennimmt."

Titelfoto: Montage: Screenshot Instagram/carokebelin, Screenshot Instagram/lolaweippert

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