Tränen bei Malte Zierden: Tierschützer will Taube retten, doch dann der Schock

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Hamburg - Emotionale Szene: Am Straßenrand in der Hansestadt findet Malte Zierden (37) eine geschwächte Taube. Um das Tier zu retten und aufzupäppeln, nimmt er sie mit nach Hause. Doch dann kommt alles anders.

Das Schicksal der Taube Titus rührt Malte Zierden (37) zu Tränen.
Das Schicksal der Taube Titus rührt Malte Zierden (37) zu Tränen.  © Screenshots/Instagram/maltezierden

Kurzerhand tauft der Tierschützer die Taube "Titus", die nach Angaben von Zierden offenbar für ein Taubenrennen ausgenutzt wurde.

"Man sieht es an den Zuchtringen an seinen Beinen", erklärt er weiter, während er in einem Video auf Instagram gleich mehrere befestigte Ringe an dem Tier zeigt.

"Züchter drücken tausende von Tauben in Lkws, bringen sie hunderte von Kilometer von Zuhause weg und lassen sie für ein Rennen losfliegen." Ein Schicksal, das nach Angaben des Influencers auch Titus getroffen hat.

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Zuhause bei dem 37-Jährigen angekommen fängt die geschwächte Taube plötzlich an extrem abzubauen. Sofort alarmiert Zierden eine Tierärztin. Doch die angeforderte Hilfe kommt offenbar zu spät.

In dem Video dokumentiert der Influencer, wie er die Taube in den Händen hält, als die Augen des Tiers plötzlich anfangen zu tränen. "Und dann macht Titus seinen letzten Atemzug. Wir haben ihn einfach zu spät gefunden und konnten nichts mehr für ihn tun."

"Und das nur, weil Züchter die Tiere ausnutzen", so Zierden. Unter Tränen und mit dem toten Titus in der Hand fragt der Influencer: "Was tut ihr diesen Tieren an? Wie könnt ihr nur. Schämt euch."

Malte Zierden beerdigt verstorbene Taube

Taube Titus starb in den Händen des Tierschützers.
Taube Titus starb in den Händen des Tierschützers.  © Screenshots/Instagram/maltezierden

Um der Taube ihre letzte Ehre zu erweisen, sucht der 37-Jährige eine Grünfläche auf, wo er ein Loch in die Erde gräbt. So legt er das verstorbene Tier in die Grube und bedeckt es mit Erde.

Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass der 37-Jährige eine persönliche Geschichte mit einer Taube teilt.

So hatte er auch zu Stadttaube Oßkar eine ganz besondere Verbindung, die ihn regelmäßig an seinem Wohnungs-Fenster besuchte. Doch auch sein Tauben-Kumpel ist inzwischen gestorben.

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"Es ist so wichtig, dass wir diesen Tieren Respekt geben, dass wir ihnen das zurückgeben, was sie verdient haben und Verantwortung übernehmen", appelliert Zierden.

Titelfoto: Fotomontage: Screenshots/Instagram/maltezierden

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