Mareile Höppner beugt sich mit kurzem Rock vor: Plötzlich steht ein fremder Mann hinter ihr

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Duisburg/Hamburg - Mareile Höppner (49) hat am Mittwoch wahrlich keinen guten Tag erwischt. Doch ein fremder Mann stimmte sie wieder positiv.

Mareile Höppner (49) strandete durch die bundesweite Störung bei der Deutschen Bahn in Duisburg.
Mareile Höppner (49) strandete durch die bundesweite Störung bei der Deutschen Bahn in Duisburg.  © Felix Hörhager/dpa

Die bundesweite Störung bei der Deutschen Bahn in der Nacht zu Mittwoch hat auch die 49-Jährige erwischt. Am Morgen teilte die Moderatorin eine Instagram-Story aus Duisburg, wo die Autorin durch die Zugausfälle gestrandet war.

Dort hatte sie es sich auf einer Bank gemütlich gemacht und versuchte, trotz Reisestrapazen und sengender Hitze die Nerven zu bewahren.

Statt sich vor ihren Followern über die Probleme bei Reisen mit der Bahn aufzuregen, erzählte die gebürtige Lübeckerin von einer bemerkenswerten Geschichte.

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"Alle haben weniger an, weil es ja nun mal sehr, sehr heiß ist", so Höppner, die selbst einen kurzen Jeansrock und ein Top trug.

"Ich habe mich eben gerade vorgebeugt, um etwas aus der Tasche zu holen. Und dann hat sich ein Mann mit Abstand hinter mich gestellt, seine Jacke ausgebreitet, sich umgedreht und sie vor meinen Rock gehalten. Und dann hat er gesagt: 'Hey, man konnte da reingucken. Habe ich nicht gemacht, ich wollte dich nur schützen und es dir kurz sagen'", sagt die Journalistin.

Ihre Reaktion dem vorbildlichen Mann gegenüber war mit einem knappen "Okay, cool" recht spärlich, aber immerhin war sie mit etwas Abstand zu der Situation deutlich positiver.

Mareile Höppner schwärmt von den Duisburgern

Mareile Höppner zog nach ihrem ersten Aufenthalt in Duisburg ein positives Fazit.
Mareile Höppner zog nach ihrem ersten Aufenthalt in Duisburg ein positives Fazit.  © Instagram/mareilehoeppner_official

"Toll, danke, Duisburg. Das ist schon wieder eine gute menschliche Erfahrung", sagt Höppner. Der Mann habe sich sogar noch bedankt und sei dann seiner Wege gegangen.

Die Erfahrung konnte sie immerhin über die vorangegangenen Strapazen hinwegtrösten. "Ich habe mich vorhin wieder so aufgeregt. Ich war sehr genervt, weil es wieder so lange dauert. Mein Kind ist krank und ich muss nach Hause. Aber es passieren auch solche schönen Momente und das darf man eben auch nicht vergessen", sagt die 49-Jährige.

Ihr Fazit: "Top Leute hier in Duisburg."

Titelfoto: Felix Hörhager/dpa

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