Hamburg - Am Donnerstagabend stand die Sendung von Markus Lanz (56) ganz im Zeichen des Ukraine-Kriegs. Dabei blickte der Moderator auch auf die Auswirkungen für Deutschland, wo viel Geld für Verteidigung ausgegeben wird.
"Wie bewaffnen wir uns?", wollte der Moderator in dieser Hinsicht von Ulrike Franke (38), Expertin für europäische und globale Sicherheitsthemen, wissen.
Die Wissenschaftlerin stellte zunächst fest, dass es sich bei dieser Frage derzeit um eine "Riesen Diskussion" handle, die auch bei der Münchner Sicherheitskonferenz verstärkt besprochen worden sei.
Weiter führte sie aus: "Ich denke, was wir aktuell brauchen, ist eine gewisse Mischkalkulation. Wir müssen aufpassen, dass wir jetzt nicht hunderttausende Systeme beschaffen, die in drei Monaten obsolet und irrelevant sind. Es kann allerdings auch nicht sein, dass wir jetzt nichts beschaffen und denken, wir könnten im Falle eines Krieges von 0 auf 100 in unserer Produktion gehen."
Wichtig seien vor allem Trainings an erworbenen Systemen und ein Aufbau von Produktionskapazitäten seitens der Industrie, um im Verteidigungsfall eine Hochstufung erreichen zu können. "Das ist im Moment die große Herausforderung", so Franke.
Die komplette, rund 75-minütige Folge mit allen Aussagen und Standpunkten kann in der ZDF-Mediathek auf Abruf angesehen werden.