Matthias Schweighöfer über Social-Media-Verbot für Kinder: "Finde ich interessant"

Von Sarah Knorr

Berlin - Schauspieler Matthias Schweighöfer (45) begrüßt die Debatte um ein Social-Media-Verbot für Kinder in Deutschland.

Matthias Schweighöfer (45) macht sich Gedanken über die Mediennutzung junger Menschen.  © Georg Wendt/dpa

"Für Kinder finde ich das interessant", sagte der 45-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Anders sei es jedoch für ältere Jugendliche. "Für die Generation, die Covid miterlebt hat, finde ich das schwierig."

Die Corona-Zeit habe starken Einfluss auf das Medienverhalten der jungen Menschen gehabt, sagte Schweighöfer. "Seitdem das passiert ist, waren die Kinder damals in dieser digitalen Welt."

Wie solle man ihnen das wieder nehmen, fragte er. "Weil du kannst ja auch nicht jemandem sagen: 'Ey, du kriegst jetzt ein Spielzeug – und jetzt nehme ich es dir einfach wieder weg'". Die Zeit der Pandemie sei eine extreme Zeit für die Kinder gewesen. Trotzdem müsse man über Maßnahmen wie Kindersicherung nachdenken, betonte er.

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Australien hatte im Dezember ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige eingeführt. Auch in Deutschland wird derzeit viel darüber diskutiert.

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Die CDU befürwortete im Februar ein Mindestalter von 14 Jahren für soziale Medien wie TikTok und Instagram. Auch die SPD hat sich für feste Altersgrenzen ausgesprochen und dafür ein abgestuftes Modell vorgelegt.

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