Los Angeles (USA) - Gut vier Monate nach dem grausamen Tod von Regisseur und Schauspieler Rob Reiner (✝78) und seiner Ehefrau Michele Singer Reiner (✝68) meldete sich ihr Sohn Jake (34) mit emotionalen Zeilen zu Wort.
Auch wenn sich die Kinder Jake und Romy (28) mit einem Statement kurz nach dem Mord an ihren Eltern bereits gemeldet hatten, war über ihren seelischen Zustand bislang nicht viel bekannt. Ihr ältester Sohn Jake rekapitulierte nun in einem Artikel auf dem Portal "Substack" die ersten Momente, nachdem er von der Horrortat erfahren hatte.
Der 34-Jährige offenbarte, er habe sich zu dem Zeitpunkt, als er vom Tod seiner Eltern erfahren hatte, bei einer Gedenkfeier zu Ehren eines verstorbenen Freundes befunden: "In diesem Moment erhielt ich einen Anruf von meiner Schwester Romy, die mir mitteilte, dass unser Vater gestorben sei."
Nur wenige Minuten später rief sie erneut an und erklärte, dass auch ihre Mutter tot sei. In diesem Moment war Jakes Welt, wie er sie bislang gekannt hatte, in sich zusammengebrochen.
In dem Beitrag wird klar, welche Gedanken und Gefühle Jake seit dem 14. Dezember umtreiben: "An jenem Tag wurde mir so vieles genommen. Meine Eltern werden nicht bei meiner Hochzeit dabei sein, sie werden ihr zukünftiges Enkelkind nie im Arm halten können, und sie werden nicht miterleben, wie ich jene erfolgreiche Karriere mache, die ich noch immer anstrebe."
Auch sein unter Mordverdacht stehender Bruder Nick Reiner findet in dem Artikel Erwähnung
"Nichts kann einen darauf vorbereiten, wie es sich anfühlt, beide Elternteile auf einen Schlag zu verlieren. Es ist zu niederschmetternd, um es zu begreifen", schreibt Reiner weiter. "Das ist wirklich mein wahr gewordener Albtraum."
Auch sein jüngerer Bruder Nick Reiner (32), der unter Verdacht steht, die gemeinsamen Eltern getötet zu haben, wurde in dem Artikel erwähnt. "In jener Nacht haben wir mehr als die Hälfte unserer Familie auf die grausamste Weise verloren, die man sich vorstellen kann."
Nicht nur der Verlust beider Elternteile sei unerträglich. Dass sein Bruder zudem im Mittelpunkt der Tragödie stehe, sei umso schwerer zu verarbeiten.
Der 34-Jährige verstehe, dass die Menschen Details rund um den Mord und die möglichen Beweggründe seines Bruders erfahren wollen.
"Aber manche Aspekte davon gehören nur in unsere Familie und sie für uns zu behalten ist der einzige Weg, das Wenige zu schützen, was von dem übrig geblieben ist, was uns genommen wurde."