"Hat der Formel 1 geschadet": Ex-Rivale packt über Michael Schumacher aus

Köln - Gemeinsam mit Ferrari gewann Michael Schumacher (57) fünf seiner insgesamt sieben Weltmeistertitel. Seine Zeit bei Mercedes war jedoch nicht von Erfolg geprägt, weshalb David Coulthard (55) "Schumis" Comeback im Silberpfeil kritisiert.

Von 2010 bis 2012 kehrte Michael Schumacher (57) für Mercedes in die Formel 1 zurück. Sein Comeback verlief allerdings erfolglos. (Archivfoto)  © Diego Azubel/EPA/dpa

"Das hat der Formel 1 geschadet! Die Stimmung war negativ", macht der Schotte in der Mittwochsausgabe der "Sport Bild" klar.

Schumachers Mercedes-Gastspiel zwischen 2010 und 2012 gehört zu den erfolgloseren Comeback-Versuchen in der Königsklasse des Motorsports. In drei Jahren in Brackley konnte der Bruder von Ralf Schumacher (50) nicht einen einzigen Sieg einfahren.

Zudem sprang auch nur ein Podestplatz beim Großen Preis von Europa in Valencia heraus. Am Ende landete der heute 57-Jährige hinter Fernando Alonso (44) und Kimi Räikkönen (46) auf Rang drei.

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"Das Auto war zu langsam und der Rennstall erst auf dem Weg zum Topteam", nimmt Coulthard seinen ehemaligen Rivalen allerdings auch in Schutz.

Ein einziges Mal sorgte "Schumi" sportlich für Aufsehen. Beim Großen Preis von Monaco fuhr er im letzten Qualifikationsabschnitt die schnellste Runde. Aufgrund einer Strafversetzung aus dem vorherigen Rennen musste Schumacher aber von Platz sechs starten.

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David Coulthard lobt Michael Schumacher und Ferrari

David Coulthard (55) lieferte sich damals einige Duelle mit dem Rekordweltmeister.  © Kin Cheung/AP/dpa

"Keiner hätte gewagt, sie zu kritisieren. Michael war unantastbar, ein Gott. Nachdem er für Mercedes aus seiner Rente zurückgekehrt war, waren die Erwartungen ungebrochen", verdeutlicht der Schotte.

Allerdings habe der Rennfahrer in den drei Jahren gar nicht die Chance gehabt, diese zu erfüllen.

Erst als Schumacher wieder in den Ruhestand zurückgekehrt war, wurden die Silberpfeile mit Beginn der Hybridära ab 2014 zum Seriensieger.

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Für die Zeit bei Ferrari findet Coulthard jedoch nur Lob. "Michael und Ferrari waren ein Phänomen", schwärmt der frühere Williams-, McLaren- und Red-Bull-Pilot.

Zwar sei die Dominanz des gebürtigen Kerpeners und der Scuderia von 2000 bis 2004 sportlich "weniger spannend" gewesen, "aber die Leute waren fasziniert", so der 13-fache Grand-Prix-Sieger abschließend.

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