Hamburg - Der Frontmann der "Hot Banditoz" ließ nichts unversucht, um weiterhin im Rampenlicht zu stehen. Neben der Musik ist der 46-Jährige heute vor allem in verschiedenen Reality-Formaten zu sehen.
Vor 13 Jahren war Silva Gonzalez (46) selbst im Dschungelcamp, um seine Karriere anzukurbeln, doch der große Erfolg blieb aus. Stattdessen ging es nur in eine Richtung, und zwar "abwärts", wie er bei Spiegel TV berichtete.
"Was ich mir damals versprochen habe, wenn ich in so ein großes Format gehe: viele Jobs, viele weitere TV-Angebote sowie Geld und Ruhm", so der Gonzalez.
Doch stattdessen folgte der Absturz. "Wenn du an der Spitze bist, gibt es nur noch den Weg nach unten", sagte der Sänger damals zwei Jahre nach seiner Dschungelcamp-Teilnahme.
Neben ausbleibenden Charterfolgen oder TV-Teilnahmen folgten private Probleme: gescheiterte Beziehungen, ein verstorbener Freund und ein Aufenthalt in der Psychiatrie.
"Shake Your Balla" feiert Comeback auf TikTok
Heute ist Silva Gonzalez nach einer Beziehungspause wieder mit seiner Frau Stefanie Schanzleh (37) zusammen. Außerdem feiert der Song "Shaka Your Balla" von den "Hot Banditoz" sein Comeback. "Der geht völlig durch die Decke der Song. Die ganzen Kids kennen den von TikTok. Das ist wie damals vor 20 Jahren", so der 46-Jährige.
Viel von dem Ruhm ist zu Hause allerdings nicht zu spüren. Wenn er Dinge zu erledigen habe, würde er in das Büro zu seiner Mutter fahren. Einmal die Woche schlafe der 46-Jährige dann dort.
"Mama macht alles. Sie kocht hier für mich, die macht die Wäsche für mich, da bin ich ehrlich", so Silva.
Seine Frau ist davon nicht begeistert: "So ein richtiger Macho. Der ist total verwöhnt." Stefanie habe den Stress, weil Silva denkt, zu Hause würde es genauso laufen. "Bei mir läuft es aber nicht so, da müsste er mit anpacken, dann bringt er die Wäsche zu Mama", erklärte die 37-Jährige.
Der Kommentar seiner Mutter dazu: "Er muss ja nicht alles machen". Diese Unselbstständigkeit führte immer wieder zu Streitigkeiten zwischen dem Ehepaar. Ein Grund der ehemaligen Trennung, denn Stefanie hatte keine Lust, ihm "wie einem vierten Kind" alles hinterherzuräumen.