Nach Tod von Jan Zimmermann (†27): So sehr hat sich das Leben seines besten Freundes verändert
Königswinter - Der Tod von YouTuber Jan Zimmermann (†27) hat auch das Leben seines besten Freundes Tim Lehmann (26) verändert. Wie schwer diesen das plötzliche Ableben mitnimmt, merkt man an einer Tatsache.
Denn wie der "Gewitter im Kopf"-Star jetzt seinen fast 320.000 Anhängern bei Instagram verrät, habe er sich das erste Mal seit Wochen am helllichten Tag in einen Supermarkt getraut.
"Ich habe keine Ahnung, wann ich das letzte Mal draußen gewesen bin", gesteht der 26-Jährige in seinem neuesten Beitrag auf seinem Profil. Vor allem tagsüber meide er Menschenmengen, doch jetzt habe er den Schritt in die Öffentlichkeit machen müssen.
Der Grund: der Kühlschrank sei leer und seine Freundin liege krank im Bett. Das Problem sei jedoch, dass endlich wieder Lebensmittel hermüssen.
Aufgrund der Tatsache, dass seine Freundin flach liege, wolle er vor allem gesunde Sachen kaufen.
"Deswegen dachte ich, das wäre der perfekte Anlass, um mich ein bisschen unter Druck zu setzen und mich raus zu zwingen. Daher dachte ich, gehen wir zusammen einkaufen, damit ich es wirklich durchziehe", so Tim.
Einkauf laugt YouTube-Star Tim Lehmann völlig aus
Der YouTube-Star nimmt seine Fans zum Einkauf mit und läuft mit seinen Followern durch die Gänge des Ladens.
Allerdings fällt der 26-jährigen Internet-Bekanntheit der Besuch im Geschäft nicht einfach. "Ich bin ganz froh, dass ich jetzt hier bin, aber ich fühle mich nicht wohl. Ich weiß nicht, woran das liegt. Weil mich irgendjemand darauf ansprechen könnte oder so?", fragt sich der ehemals beste Kumpel des verstorbenen Jan Zimmermann.
Im Anschluss an den Einkauf zieht der Nordrhein-Westfale ein ehrliches Fazit: Der kurze Ausflug in den Lebensmittelladen habe ihn völlig ausgelaugt.
"Hätte nie gedacht, dass mich Einkaufen mal so fertig machen würde... Bin aber trotzdem irgendwie stolz, dass ich das hingekriegt habe", schreibt er zu dem Videoclip, den er für seine Anhänger online gestellt hat.
Titelfoto: Gerald Matzka/dpa-Zentralbild/dpa

