Natascha Ochsenknecht über frühen Ruhm ihrer Kids: "Würde ich heute anders machen"

Berlin - Die Brüder Jimi Blue (34) und Wilson Gonzalez Ochsenknecht (35) standen schon als Kinder vor der Kamera. Doch rückblickend betrachtet ihre Mutter Natascha Ochsenknecht (61) diesen frühen Erfolg heute mit gemischten Gefühlen.

Die Ochsenknechts (v.l.): Wilson Gonzalez (35), Cheyenne (25), Oma Bärbel Wierichs (84), Jimi Blue (34) und Mama Natascha (61).  © Peter Kneffel/dpa

Ihren großen Durchbruch feierten Jimi Blue und Wilson Gonzalez Anfang der 2000er-Jahre in den beliebten "Die Wilden Kerle"-Filmen: Jimi Blue spielte mit elf Jahren den Anführer Leon, während sein zwei Jahre älterer Bruder Wilson Gonzalez die Rolle des Marlon übernahm.

Im Gespräch mit dem Magazin "Gala" schilderte Natascha Ochsenknecht, wie die Familie den plötzlichen Ruhm damals erlebt hat.

"Ich würde das heute anders machen, würde das so nicht mehr zulassen. Aber es waren andere Zeiten. Und natürlich kann man sagen, vielleicht haben sie da alle einen Knacks gekriegt. Aber so war unser Leben, früher war das normal", erklärte sie offen.

Natascha Ochsenknecht Weihnachtsfreude bei den Ochsenknechts: Natascha feiert diese Tradition mit ihren Kindern

Schon damals war das Rampenlicht für die Kinder kein unbekanntes Terrain: Vater Uwe Ochsenknecht (70) war längst eine feste Größe im deutschen Filmgeschäft. Durch den Erfolg der "Wilden Kerle" nahm das öffentliche Interesse an den Jungs jedoch rasant zu.

Die Familie habe zwar stets versucht, die Bodenhaftung zu bewahren, so Natascha, doch der Druck des Showgeschäfts habe von da an zum Alltag gehört.

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Promi-Mama Natascha Ochsenknecht bleibt zuversichtlich

Natascha Ochsenknecht glaubt weiter an das Gute.  © Peter Kneffel/dpa

Inzwischen sind viele Jahre vergangen, und die Schlagzeilen um ihre Söhne reißen nicht ab. Erst vor einiger Zeit musste sich Jimi Blue wegen einer offenen Hotelrechnung in Österreich vor Gericht verantworten.

Doch Natascha Ochsenknecht bleibt trotz aller Höhen und Tiefen zuversichtlich.

Die dreifache Mama betonte: "Ich habe immer an das Gute geglaubt, war davon überzeugt, dass sie sich wieder finden, wenn mal was aus dem Ruder lief. Auch, als das mit Jimi war, dachte ich: Irgendwann wird er wieder klar werden und reflektieren."

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