Reise zu sich selbst: Jan Josef Liefers gesteht Drogen-Trip

Berlin/Dresden - Um zu sich selbst zu finden, greift Jan Josef Liefers (61) zu ungewöhnlichen Mitteln. Der Dresdner hat das Narkose- und Schmerzmittel Ketamin, auch als Partydroge bekannt, eingenommen - in niedriger Dosierung während einer Therapiesitzung wohlgemerkt.

Jan Josef Liefers (61) wirkt auf seine Frau Anna Loos (55) oft selbstvergessen.  © dpa | Sebastian Christoph Gollnow

Ihn habe beschäftigt, ob er tatsächlich so selbstvergessen oder unverbunden sei, wie er auf seine Frau Anna Loos (55) und enge Freunde zum Beispiel bei Dreharbeiten wirke, erzählte er im Podcast "Hotel Matze".

Während der Gesprächstherapie - zunächst ohne Hilfsmittel - wollte Liefers zwei Fragen nachgehen: "Was ist das mit dieser Unverbundenheit?" und "Bin ich ein Narzisst?".

Schließlich habe er in einer dreistündigen Sitzung in Berlin unter dem Einfluss der Droge eine Reise gemacht, "und zwar in etwas, was du noch nie gesehen und erlebt hast. Du bist bei Bewusstsein, aber dein Körper verschwindet. Das löst sich alles auf. Du bist weg, aber noch da, etwas ist noch da. Man könnte sagen, vielleicht dein Wesen, deine Essenz, der Kern vom Kern deiner Existenz."

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Auf seine beiden Fragen habe er eine Antwort erhalten: "Dort habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich eben anders als ich es geglaubt und anders als ich es anderen Leuten vermittelt habe, immer in jeder Sekunde meiner Existenz mit allem verbunden bin - und genau an der richtigen Stelle."

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