"Riecht nach Urin": Schlagerstar Howard Carpendale rechnet mit "heute-show"-Moderator ab

München - In der Ausgabe der "heute-show" vom 24. April sorgte ein Witz von Host Oliver Welke (60) für viele Lacher im Studio – auf Kosten von Howard Carpendale (80). Dem gefiel das jedoch überhaupt nicht, er setzte sich anschließend im Internet zur Wehr.

Howard Carpendale (80, r.) zeigt sich empört nach Witz von Oliver Welke (60).  © Christoph Reichwein/dpa

"Was hat hundert Beine und riecht nach Urin? Die erste Reihe im Howard-Carpendale-Konzert", so Welke in der ZDF-Show.

Dass der 80-jährige Sänger das überhaupt nicht lustig fand, zeigte er jetzt deutlich in einem Instagram-Video – und nimmt darin auch seine Fans in Schutz.

"Oliver Welke. Ich heiße Howard Carpendale. Ich bin ein bisschen enttäuscht. Ich hätte nie gedacht, dass du diese Tendenzen hast, Menschen anzumachen, die sich gar nicht wehren können", so Carpendale.

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Anschließend geht er Oliver Welke direkt an: "Sag mal, spinnst du? Warst du bei einem Konzert von mir, hast du überhaupt eine Ahnung, wovon du redest?"

Der Witz des "heute-show"-Moderators sei zudem "uralt". Auch das Team von Welke kommt bei Howards Instagram-Video nicht gut weg: "Rede mit deinen Schreiblingen, die haben keine Ahnung."

Für Carpendale sei die Aussage gegen seine Zuschauer vollkommen daneben gewesen – immerhin besuchten sein letztes Konzert circa 150.000 Menschen.

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Wayne Carpendale unterstützt Vater Howard

Wayne Carpendale (49) unterstützt seinen Vater.  © Felix Hörhager/dpa

Die Konzertbesucher seien "sehr feine Leute", stellte der 80-Jährige klar und lud Welke ein, sich selbst ein Bild vor Ort zu machen. Dort könne er ihm dann auch erklären, was Empathie bedeute.

Der Schlagersänger ergänzte: "Und ich verfolge diese Sache, das verspreche ich dir." Ein Gespräch komme für ihn erst infrage, wenn sich Welke entschuldige.

Auf Instagram stellte sich auch Howard Carpendales Sohn Wayne (49) hinter seinen Vater und reagiert mit einem Video. "Deswegen lieb' ich meinen Dad. Für das, was er ist. Nicht für das, was er sein will. Schäm dich, Oliver", so der Schauspieler.

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In einem weiteren Kommentar zu seinem Post ergänzte er: "'Was darf die Satire? Alles.' Kurt Tucholsky, 1919. Wer ihn zitiert, sollte auch den Rest gelesen haben. Satire schlägt nach oben. Sonst ist sie einfach nur armselig."

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