"0 Punkte für Germany": Sarah Engels reagiert auf Spott zu ihrer "ESC"-Teilnahme
Köln - Der Wunsch von Sarah Engels, beim diesjährigen "Eurovision Song Contest" (ESC) für Deutschland anzutreten, stößt auf jede Menge Häme und Spott. Jetzt bezieht die 33-Jährige dazu Stellung!
Obwohl sie noch keinen Ton gesungen hat und auch noch gar nicht klar ist, ob sie sich im Vorentscheid überhaupt durchsetzen wird, beherrscht die düstere Prophezeiung "Das wird der letzte Platz" oder "0 Punkte für Germany" bereits die Kommentarspalten auf ihren Social-Media-Kanälen.
Im Interview mit RTL reagierte Sarah auf die Kritik und erklärte ganz gelassen: "Egal, was ich in meiner Karriere schon gemacht habe, es gab immer Menschen, die waren dafür und Menschen, die waren dagegen." Dies habe sie abgehärtet.
"Zum einen habe ich mir irgendwann ein dickes Fell angeeignet. Und zum anderen bin ich mittlerweile eine erwachsene Frau, die damit umgehen kann", stellt sie selbstbewusst klar. Auch Sorge um ihr Image hat die Zweifach-Mama nicht.
Auf die entsprechende Frage antwortet sie diplomatisch: "Es muss nicht immer jeder alles gut finden, was ich mache. Aber für mich wäre es einfach eine ganz große Ehre, Deutschland zu vertreten." Tatsächlich verfolgt Engels diesen Traum schon länger.
Schon im vergangenen Jahr habe sie mit einer Teilnahme geliebäugelt, wie sie gegenüber dem Kölner Privatsender verrät. "Da hatten wir aber nicht den passenden Song", führt die ehemalige "The Masked Singer"-Siegerin weiter aus.
Sarah Engels erzählt in "Fire" viel aus ihrem eigenen Leben
Bei ihrem neuen Stück "Fire" sei das ganz anders. Schon während des Schreibens des Titels sei ihr und ihrem Team aufgefallen, "dass es ein ESC-Song werden könnte". Das Lied soll vor allem Frauen erreichen.
Er beinhalte die klare Botschaft, "dass man an sich glauben soll, dass man an seinen Träumen festhält", so die Ex-Frau von Entertainer Pietro Lombardi (33). Es gehe darum, sich aus toxischen Situationen zu befreien, die einem nicht guttun.
Meint sie damit etwa die gescheiterte Beziehung zu dem ehemaligen Pizzabäcker, mit dem sie den gemeinsamen Sohn Alessio (10) hat? Vielsagend merkt Sarah an: "Ich erzähle da auch schon wirklich sehr viel von mir und von meinem Leben."
Ihr ESC-Ziel will Sarah derweil nicht an Punkte oder Platzierungen knüpfen. Sie sagt: "Es wäre ein riesengroßer Erfolg, wenn ich es schaffe, nur einer einzigen Frau Mut zu machen und zu sagen: Hey, komm, steh auf, Krone richten und weiter geht's."
Der Vorentscheid wird am 28. Februar um 20.15 Uhr in der ARD gezeigt. Moderiert wird die Show von TV-Ikone Barbara Schöneberger (51) und Comedienne Hazel Brugger (32). Das ESC-Finale steigt dann am 16. Mai in Wien (Österreich).
Titelfoto: Claudius Pflug/ARD/SWR/dpa

