Köln - Sarah Engels will beim Eurovision Song Contest 2026 den Sieg für Deutschland holen - genau wie Lena Meyer-Landrut vor 16 Jahren. Auf Vergleiche mit der "Satellite"-Interpretin reagiert die 33-Jährige jetzt aber mit deutlichen Worten!
"2010 war etwas ganz Besonderes und Lena hat damals wirklich Geschichte geschrieben. Ich glaube aber, dass jeder Jahrgang und jeder Song für sich stehen. Mein Ziel ist es nicht, etwas oder jemanden zu kopieren", betonte Engels im "Bild"-Interview.
Sie wolle ihren "eigenen ESC-Moment schaffen". Ergänzend fügte die Kölnerin dann noch hinzu: "Wenn es mir gelingt, authentisch zu sein und die Menschen mit meiner Energie und meiner Message zu erreichen, dann habe ich schon viel gewonnen."
Vergleiche mit Lena bekommt die Ex-Frau von Pietro Lombardi (33) seit ihrem Sieg beim deutschen Vorentscheid in Berlin aber doch schon häufiger zu Gehör. Böses Blut fließt zwischen den beiden Frauen deshalb nicht. Im Gegenteil: Sarah bewundert den ESC-Triumph ihrer Kollegin sogar.
Der Auftritt der gebürtigen Hannoveranerin in Oslo 2010 war für die Zweifach-Mama "ein Moment von Frauenpower". Und weiter: "Jede Frau, die ihren eigenen Weg geht und sich nicht verbiegt, setzt ein Zeichen", stellte Engels klar.
ESC-Finale in Wien: Sarah Engels will für Deutschland "alles geben"
Eines möchte sie ihren Fans aber schon jetzt versprechen: "Ich werde auf jeden Fall alles geben." Was am Ende dabei herausspringt, liegt ohnehin nicht in ihrer Hand, wie die 33-Jährige richtigerweise anmerkte. Das letzte Wort hat auch diesmal wieder das europäische Publikum.
Von anderen bewertet zu werden, ist für die frühere "The Masked Singer"-Siegerin derweil keine neue Situation. 2011 stand sie im "DSDS"-Finale, welches sie dann allerdings nach Anrufen nur äußerst knapp gegen ihren späteren Ex-Mann verlor.
Was den bevorstehenden Auftritt beim ESC-Finale am 16. Mai in Wien angeht, so hält sich Sarahs Aufregung noch in Grenzen. Aktuell überwiegt noch immer der Rausch des Vorentscheid-Sieges.
"Es war total surreal - ich kann immer noch nicht glauben, dass das wirklich passiert ist. Wir haben so gut wie nicht geschlafen, sondern die ganze Nacht gefeiert und diesen unglaublichen Moment zusammen als Team genossen", so die Halbitalienerin.