Trotz internationaler Wurzeln: Sarah Engels gesteht überraschende Schwäche ein
Von Jonas-Erik Schmidt, Sabrina Szameitat
Köln - Zweifach-Mama Sarah Engels (33) hat in einem Interview offenbart, was sie als Familienmensch und Halbitalienerin überhaupt nicht gut kann.
Die deutsche ESC-Teilnehmerin hält sich eigener Aussage zufolge nämlich für eine schlechte Köchin.
"Meine Mutter und meine Oma haben ja italienische Wurzeln und bei denen schmeckt alles immer fantastisch, da wird mit so viel Leidenschaft gekocht. Aber bei mir ist das Gen wohl irgendwie übersprungen worden", sagte die 33-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.
"Ich bin wirklich eine superschlechte Köchin, und das sage ich als zweifache Mama. Aber dazu stehe ich."
Die Aussage kann durchaus überraschen. Die gebürtige Kölnerin gilt als Multitalent - und auch ein Sieg bei der TV-Show "Das große Promibacken" ist in ihrer Vita verzeichnet. In der Sendung werden sehr aufwendige Kuchen und Torten hergestellt - Engels wusste dabei am Ofen zu überzeugen. "Dort hat es seltsamerweise auch gut funktioniert", sagte sie.
Die Popmusikerin, die einst durch die RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) berühmt wurde, tritt am 16. Mai für Deutschland beim Eurovision Song Contest an. Sie wird ihren Song "Fire" präsentieren, zu dem auch eine aufwendige Bühnen-Choreografie gehört.
Sarah Engels will ESC in Wien doppelt genießen
In der österreichischen Hauptstadt verfolgt Engels allerdings auch eine kulinarische Mission.
"Ich habe schon eine ganze Liste mit Restaurant-Tipps bekommen und das muss in meinem Zeitplan zwischen den Proben unbedingt Platz finden", sagte sie.
"Wer mich kennt, weiß: Ich esse einfach wahnsinnig gerne und Wien ist dafür ja der perfekte Ort. Schnitzel und Kaiserschmarrn - die werde ich dort ganz sicher probieren."
Die Zeit beim ESC müsse man ja auch "ein bisschen genießen".
Titelfoto: Carsten Koall/dpa

