Berlin - Moderatorin Ruth Moschner gilt als lebensfroher Mensch, der stets gute Laune versprüht. Doch jetzt spricht die 50-Jährige offen über eine schockierende Diagnose, die ihr Leben vor einiger Zeit auf den Kopf stellte.
"Bei mir wurde ein Fleck entfernt. Kurz darauf hat sich herausgestellt, dass es ein bösartiger Hautkrebs ist", offenbart die 50-Jährige auf einer Charityveranstaltung am Sonntag in Berlin.
Für Moschner selbst war die Diagnose zunächst kein großer Schlag, da die Erkrankung früh erkannt wurde. Wäre sie jedoch erst später zum Arzt gegangen, hätte die Situation deutlich ernster ausgehen können - das ist auch ihr bewusst.
"Ich wäre eine der Patientinnen gewesen, die durch das Raster fallen", so die TV-Bekanntheit.
Deshalb liegt Moschner das sehr wichtige Thema Vorsorge besonders am Herzen. Sie appelliert, regelmäßige Untersuchungen ernst zu nehmen.
Gerade bei Erkrankungen wie Darm- oder Hautkrebs könne eine frühe Diagnose entscheidend sein, da viele Menschen im Laufe ihres Lebens ein erhöhtes Risiko für diese Krebsarten haben.
Ruth Moschner muss aufgrund familiärer Vorgeschichte früher zur Vorsorge
Moschner ist auch beim Thema Darmkrebs familiär vorbelastet. "Für mich galt die Regel nicht, erst ab dem 50. Lebensjahr zur Vorsorge zu gehen", erklärte die Ex-Jurorin von "The Masked Singer".
Aufgrund ihrer Familiengeschichte musste sie früher regelmäßige Untersuchungen wahrnehmen.
"Man kann es machen, es ist wirklich kein Drama", betont die Blondine. Dennoch fahre sie vor jeder Darmspiegelung mit einem mulmigen Gefühl zum Termin. "Ich gehe da immer rein und hoffe, dass ich eine gute Nachricht bekomme (...). Und so war es bisher auch", erzählt die 50-Jährige erleichtert.
Mit ihrer Offenheit möchte sie anderen die Angst vor der wichtigen Vorsorgeuntersuchung nehmen. "Selbst wenn etwas wäre, wäre so eine Vorsorgeuntersuchung, die man rechtzeitig macht, lebensrettend."