Neue Vorwürfe: P. Diddy soll Musikmogul (50) sexuell genötigt haben

Los Angeles (Kalifornien/USA) - Die Schlinge um Sean Combs (56) Hals zieht sich immer weiter zu. Trotz der im Oktober 2025 verhängten Haftstrafe von 50 Monaten und einer Geldbuße von 500.000 US-Dollar (circa. 430.000 Euro) reißen die Vorwürfe rund um P. Diddy nicht ab. Nun meldete sich ein weiteres mutmaßliches Opfer zu Wort: der Produzent Jonathan Hay (50).

Der Musikproduzent Jonathan Hay (50) hat den Rapper Sean Combs (56) wegen sexueller Nötigung angezeigt.  © Fotomontage/Instagram/Screenshot/jonathanhaycelebrity

Nachdem Combs vor wenigen Wochen eine angebliche Affäre mit Sarah Ferguson (66) nachgesagt worden war, macht bereits die nächste Schlagzeile ihre Runde. Wie TMZ berichtete, wurde der "I'll Be Missing You"-Interpret nun erneut wegen sexueller Nötigung in Los Angeles angezeigt. Den Stein brachte der Betroffene dabei selbst ins Rollen.

Demnach soll Diddy den Musikproduzent Hay sowohl 2020 als auch das Jahr darauf sexuell genötigt haben. Den Vorfall meldete der 50-Jährige vor rund neun Monaten den kalifornischen Behörden.

"Die Ermittler haben ihre Ergebnisse der Staatsanwaltschaft von Los Angeles County vorgelegt, und der Fall wird nun geprüft", zitierte das Newsportal Venusse Dunn, Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

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Der Kontakt zwischen Combs und dem Musiker entstand im Zuge einer Zusammenarbeit mit Christopher Jordan Wallace (29). Hay habe gemeinsam mit dem 29-Jährigen an einem Remix von Biggie Smalls (†24) gearbeitet. Währenddessen sei Diddy ihm immer wieder über den Weg gelaufen.

Gegenüber den Behörden erklärte der 50-Jährige, Diddy habe sich mit ihm gemeinsam in einem Zimmer aufgehalten, als es plötzlich zum ersten sexuellen Übergriff kam. Zunächst habe Combs in ein Hemd von Biggie masturbiert, anschließend verlangte er von Hay, sexuell befriedigt zu werden.

Nach dem Vorfall habe Diddy sein Opfer mit dem ejakulierten Hemd beworfen.

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Die Musiklegende The Notorious B.I.G. (†24, l.) alias Biggie Smalls wurde 1997 in Los Angeles an einer roten Ampel erschossen.  © CARL COURT / AFP

Gegen den verurteilten Sänger laufen bereits 60 Zivilklagen

Neben Missbrauchs- und Vergewaltigungsvorwürfen muss sich der bekannte Sänger nun auch wegen sexueller Nötigung verantworten.  © DIA DIPASUPIL / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Ein Jahr später sei der Produzent erneut nach Los Angeles geflogen, um an dem Projekt mit Wallace weiterzuarbeiten. Kurz darauf kam es zum zweiten sexuellen Missbrauch an dem 50-Jährigen. Im Zuge des Übergriffes habe Diddy Hay als "Verräter" beschimpft.

Wie dem Newsportal TMZ kürzlich mitgeteilt wurde, ermittelte das "Los Angeles Police Department" bereits mehrere Monate an dem Fall. Nun wurde die Anklage an die zuständige Staatsanwaltschaft übergeben.

Ob genügend Beweise vorliegen und Combs zur Rechenschaft gezogen werden kann, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen. Fakt ist jedoch, dass Hay nicht der einzige Kläger im Fall "Diddy" ist.

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Derzeit laufen laut Bericht rund 60 Zivilklagen gegen den 56-Jährigen. Im Vordergrund stehen dabei Missbrauchs- und Vergewaltigungsvorwürfe.

Sendete Hay bereits im Oktober 2024 ein Zeichen an seine Community? Vor einiger Zeit teilte der Produzent ein Beitrag auf Instagram mit den Worten: "Diddy, Diddy, Diddy – siehst du denn nicht". In die Tiefe ging er dabei allerdings nicht.

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