Sechsstündige Not-OP rettete ihn: Heidi-Klum-Model auf Party brutal niedergestochen

Köln - Samuel Dohmen geht es nicht gut. Erst kürzlich hing das Leben das 24-Jährigen (mal wieder) am seidenen Faden, als sich sein Darm verdreht hatte. Die Ursache für die Probleme ist eine brutale Messerattacke im Jahr 2019.

Eine brutale Messerattacke im Jahr 2019 veränderte das Leben von Ex-"GNTM"-Kandidat Samuel Dohmen (heute 24) für immer.  © Bildmontage: Instagram/dohmensamuel (Screenshots)

Im Gespräch mit "Bunte.de" erinnert sich der frühere "Germany’s Next Topmodel"-Kandidat nun an den lebensverändernden Moment zurück: "Das war auf der Geburtstagsparty eines Freundes. Da war einer dabei, der sich von Anfang an nicht gut benommen hat", erklärt er.

Dohmen berichtet, wie er die Situation zunächst mit einer Ansage beruhigen konnte. Als der Typ kurz darauf erneut für Ärger sorgte und die Schwester des Gastgebers bedrängte, habe er sich schützend zwischen die beiden gestellt.

"Ich habe zu ihm gesagt: 'Was ist los, wir haben doch eben geredet.' Aber in dem Moment war der schon auf 180 und hat versucht, mich zu schlagen", schildert der Kölner den Start der Eskalation. Den Fausthieben habe er noch ausweichen können.

Promis & Stars Realitystar Hilbert landet nach Haartransplantation in Notaufnahme

Als der Angreifer bemerkte, dass das so nicht funktioniert, zog er sofort ein Messer aus der Hosentasche und stach zu. "Dann ist er abgehauen." Samuel ist damals 17 Jahre alt. Sein Zustand nach der Messerattacke: kritisch.

Er betont: "Man hatte Sorge, dass ich das nicht überlebe, die OP dauerte etwa sechs Stunden. Mir musste knapp ein Meter des Dünndarms entfernt werden. Und ich habe überlebt." Doch der Stich ging sehr tief und hat viele Schäden hinterlassen.

Anzeige

Darmverdrehung kostete "GNTM"-Model Samuel Dohmen beinahe das Leben

Anfang April musste der 24-jährige Tattoo-Fan nach einer Darmdrehung erneut notoperiert werden.  © Bildmontage: TikTok Screenshot/dohmensamuel

Regelmäßige Arztbesuche bestimmen seither sein Leben. "Ich bin wirklich alle zwei, drei Monate im Krankenhaus wegen Problemen, extremen Schmerzen, wegen eines Darmverschlusses […]. Man lebt in einer ständigen Angst", gesteht der Tattoo-Fan.

Er habe jedoch gelernt, damit umzugehen. Eine Therapie half ihm dabei, einen Weg zu finden. Auch, um dem Angreifer zu verzeihen, der sich erst anderthalb Jahre nach der Tat vor Gericht bei ihm für den brutalen Vorfall entschuldigte.

"Ich glaube, am besten ist es tatsächlich, solchen Menschen einfach für sich zu vergeben, weil man sich am Ende selbst nur unglücklich macht, wenn man wütend ist. Ich habe für mich damit komplett abgeschlossen, auch mit diesem Menschen", erklärt Dohmen.

Promis & Stars Popstar Nina Chuba seit Jahren in Therapie: "Ich empfehle es jedem"

Angesprochen auf die jüngsten Schockbilder aus dem Krankenhaus, stellt der gelernte Bankkaufmann noch einmal klar, dass er tatsächlich "fast abgedankt" hätte. Die Darmverdrehung sei die bis dato schlimmste Komplikation gewesen.

"Der Darm hat sich um 180 Grad gedreht und hätte absterben können. Außerdem sagte man mir, dass innere Blutungen möglich waren. Das hätte tatsächlich schiefgehen können - ich habe Glück gehabt", betont er.

Mehr zum Thema Promis & Stars: