Shirin David spricht über den harten Preis ihres Erfolgs: "Jeder Dreh war für mich eine Qual"

Berlin - Barbara Schirin Davidavičius (30) hat einen beeindruckenden Weg hinter sich: Vom YouTube-Star hat sie sich zu einer der größten Pop-Künstlerinnen Deutschlands entwickelt. Eine neue intime Netflix-Dokumentation zeigt jedoch, wie enorm der Erfolgs-Druck ist, der auf der Sängerin lastet.

In ihrer Netflix-Doku offenbart Shirin David (30), dass sie einen hohen Anspruch an sich selbst hat.  © -/Netflix/dpa

Im Jahr 2019 kam der große Durchbruch mit dem Song "Gib ihm". Das Musikvideo wurde auf YouTube bis heute mehr als 74 Millionen Mal aufgerufen.

Die erste große Auszeichnung ließ auch nicht lange auf sich warten: Der Bambi in der Kategorie "Shootingstar" - eine Ehrung dafür, dass sie in kürzester Zeit den Sprung von der YouTuberin zur erfolgreichen Musikerin geschafft hat. Doch Shirin wollte mehr. "Ich musste bei allen darum kämpfen, rappen zu können, weil keiner daran geglaubt hat", erklärt Shirin in der Doku "Barbara - Becoming Shirin David".

Also legte sie los: Sie landete sieben Nummer-eins-Hits, brachte eine eigene Kosmetiklinie und eine Eistee-Marke auf den Markt, trat in TV-Shows auf und sammelte Millionen Follower auf Instagram.

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Doch ihr hoher Anspruch an sich selbst verstärkte den Druck zusätzlich. In der Doku kämpft sie immer wieder mit den Tränen. Woher kommen diese Unsicherheiten? Sie berichtet von einem Ereignis, als sie einmal ungeschminkt in einer Hotel-Lobby fotografiert und kurz darauf in einem fiesen Artikel bloßgestellt wurde. Hinzu kamen unzählige Hassnachrichten aus dem Netz.

"Jeder Dreh war für mich eine Qual, jeder Schritt aus der Tür war für mich eine Qual. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich mich für mich schämen muss", so der Popstar.

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Shirin Davids einsames Leben hinter den Kulissen

Auch wenn Shirin David nicht auf der Bühne steht, müsse sie ständig präsent sein.  © Peter Kneffel/dpa

Ihrem Manager, Taban Jafari, sei es besonders wichtig gewesen, dass Shirin 2025 auf Tour geht, "damit sie mal die Liebe der Menschen auf einem Haufen spürt".

Neben ihren Selbstzweifeln spricht sie auch offen darüber, wie einsam das Leben im Rampenlicht sein kann - ohne echte Freunde und kaum Privatsphäre.

"Du bist nicht einfach unsichtbar und für dich, sondern es wird immer jemanden geben, der etwas von dir möchte. Und auf diese Energie muss man sich einfach einstellen", erzählt die 30-Jährige.

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"Das ist eigentlich meine Beziehung", sagt sie in einer Szene zu ihrem Handy, küsst es, legt es auf ein Kissen neben sich und deckt es liebevoll zu. Wegen ihres vollen Terminkalenders bleibe kaum Zeit, Freundschaften zu pflegen.

Ihr Manager ist trotz aller Höhen und Tiefen sehr stolz auf die Blondine. "Wie sie dem Ganzen standhält, trotz dieser Tiefen, die diese Phasen mit sich bringen, und wie sie am Ende jeder Situation an sich wächst", betont Taban.

Weitere intime Einblicke in das Leben von Shirin David gibt es ab Freitag, dem 13. März, in der Netflix-Dokumentation "Barbara - Becoming Shirin David".

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