Sido packt über Abhängigkeit aus: Der Rapper hat die Nase gestrichen voll

Berlin - Mit einer geschätzten Millionensumme auf dem Konto und vier Nummer-eins-Platten unter seinem Namen surft Rap-Legende Sido auf der Überholspur. Doch eine Abhängigkeit überschattet die Karriere des Erfolgsmusikers.

Sido, Musiker und Coach, steht beim Finale der Castingshow "The Voice of Germany" auf der Bühne. (Archivbild)
Sido, Musiker und Coach, steht beim Finale der Castingshow "The Voice of Germany" auf der Bühne. (Archivbild)  © Britta Pedersen/ZB/dpa

Demnach kommt das "super-intelligente Drogenopfer" – so die Abkürzung von Sido – seit 15 Jahren nicht los. Das verriet Paul Hartmut Würdig, wie der "The Voice of Germany"-Juror mit bürgerlichen Namen heißt, am Sonntagabend in seinen Instagram-Storys. Geschuldet sei dies einem Tipp des Berliner Rappers Harris (44), der 2005 im Duett mit Sido die Single "Steh wieder auf" an den Start brachte.

"Vielen Dank an Harris, der mir vor vielen Jahren mal erklärt hat, dass Nasenspray vor der Show gut ist, und dann dachte ich, Nasenspray vor dem Schlafengehen ist bestimmt auch gut, und Nasenspray vor dem Duschen ist bestimmt auch gut, und Nasenspray vor dem Essen ist bestimmt gut", ließ Sido die vergangenen Jahre Revue passieren.

Am Ende kam er zu der erschreckenden Erkenntnis: "Und dann war ich süchtig. Leute, die mich gut kennen, wissen, dass ich immer ein Nasenspray in der Tasche habe."

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Doch einen Schlussstrich zu ziehen, erweist sich schwieriger als gedacht: "Schlafengehen, das ist echt anstrengend. Ich habe Kopfschmerzen, weil ich das Gefühl habe, das wird nicht ordentlich belüftet", ließ er seine 677.000 Abonnenten auf Instagram wissen.

Schließlich gibt Sido seinen Fans noch einen guten Rat mit auf den Weg: "Also, wenn euch die Apotheke sagt, Leute, nutzt dieses Nasenspray nicht länger als eine Woche – die haben recht!"

Titelfoto: Britta Pedersen/ZB/dpa

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