Berlin – Rapper Sido sorgt derzeit für Aufsehen: Nach mehreren Jahren ohne Soloalbum kündigt der Berliner ein neues Werk an und bringt damit dazu auch gleich eine umstrittene Person ins Spiel.
Wie der Musiker in einem Interview mit Hakan Dündük (einer Figur des Berliner Comedians Abdel El-Mouhamed, Anm. d. Red.) erklärte, soll sein neues Album "Frieden" am 27. November 2026 erscheinen. Es wäre sein erstes Soloalbum seit "Paul" aus dem Jahr 2022, wie "n-tv"berichtet.
Besonders viel Aufmerksamkeit bekommt jedoch ein Detail: Laut Sido soll auch der umstrittene Xavier Naidoo auf dem Album vertreten sein.
Auch ein weiterer Gast steht bereits fest: Sidos Großcousin Menowin Fröhlich, mit dem er erstmals musikalisch zusammenarbeitet.
Die mögliche Zusammenarbeit mit Naidoo sorgt für Diskussionen, denn der Sänger stand in den vergangenen Jahren wegen seiner Nähe zu Verschwörungserzählungen immer wieder in der Kritik.
Xavier Naidoo fällt immer wieder mit seltsamen Aussagen auf
2022 erklärte der Sänger zwar öffentlich, er habe sich davon distanziert und diese nicht ausreichend hinterfragt.
Doch erst im Februar sagte er bei einem Auftritt in Berlin erneut Sätze, wie: "Ich kann nicht mit Kinderfressern zusammenleben." oder "Ich bin mir sicher, wir haben alle schon Menschenfleisch gegessen, ja. Ja. Unwissentlich haben wir bestimmt alle schon einen Mensch gefressen".
Trotz dieser Vorgeschichte hebt Sido die Zusammenarbeit offenbar hervor: Der gemeinsame Song "Frieden" soll sogar der Titelsong des Albums sein.