Sido zieht die Reißleine: Warum der Rapper keinen Alkohol mehr trinkt

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Berlin - Sido (45) zieht einen Schlussstrich: Der Berliner Rapper spricht nun offen darüber, warum er inzwischen komplett auf Alkohol verzichtet und was ihm die Abstinenz bringt.

Auch abseits seines neuen Lebens ohne Alkohol läuft es für Sido (45) derzeit offenbar rund – vor allem musikalisch.
Auch abseits seines neuen Lebens ohne Alkohol läuft es für Sido (45) derzeit offenbar rund – vor allem musikalisch.  © Bodo Schackow/dpa

"Alkohol öffnet das Tor für das Böse", erklärt der 45-Jährige in dem Podcast "Deutschrap ideal". Schwer falle ihm der Verzicht nicht.

Für ihn stehe der kurze Rausch längst in keinem Verhältnis mehr zu den Folgen: "Der Spaß, den du für ein paar Stunden hast und was das Ganze danach mit sich bringt, wie scheiße es dir die nächsten Tage geht."

Auch geschmacklich könne er den Spaßgetränken mittlerweile wenig abgewinnen. Sein klares Fazit: "Deswegen macht das für mich keinen Sinn mehr."

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Auch musikalisch scheint sich bei dem 45-Jährigen derzeit einiges zu bewegen. Seine neue Single "ISSA" ist am 21. August erschienen und sorgt bereits für Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken.

Sido wirkt darin gleichzeitig kraftvoll und gereift. Besonders auffällig: Zum ersten Mal ist auch sein Sohn Bo auf einem Song des Rappers zu hören. Im dazugehörigen Musikvideo treten beide in schwarzer Kleidung und mit Sonnenbrillen auf, dazu tragen sie Rosenkränze.

Sido hat seine dunklen Zeiten hinter sich gelassen

Sido erlangte im Jahr 2004 mit seiner Single "Mein Block" und der Totenkopf-Maske große Bekanntheit in Deutschland.
Sido erlangte im Jahr 2004 mit seiner Single "Mein Block" und der Totenkopf-Maske große Bekanntheit in Deutschland.  © picture-alliance/ dpa/dpaweb

In der Vergangenheit hatte Sido mehrfach über seinen Konsum von Alkohol und Drogen gesprochen.

Dass die Abstinenz seiner Musik schaden könne, sieht Sido nun ganz anders. Der Verzicht auf Alkohol nehme ihm keineswegs seine Kreativität - vielmehr könne er seine Energie nun anders einsetzen.

Und genau das scheint sich auch in seiner aktuellen Musik widerzuspiegeln. Sido präsentiert sich fokussierter und gleichzeitig mit deutlichen Verweisen auf seine Vergangenheit.

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So taucht im "ISSA"-Video eine transparente Version seiner berühmten Totenkopf-Maske auf. Das Accessoire wurde Anfang der 2000er zu seinem Markenzeichen und steht, wie kaum etwas anderes, für seine frühen Jahre als Rapper.

Die durchsichtige Neuauflage wirkt dabei fast symbolisch: Sido blickt zurück auf seine Anfänge, zeigt sich heute aber deutlich offener und ohne die alte Verkleidung.

Titelfoto: Bodo Schackow/dpa

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