Los Angeles (USA) - Ihre Tochter Kaya (11) lebt bei ihrem Ex-Partner Wladimir Klitschko (50) in der Ukraine. Jetzt spricht Hayden Panettiere (36) offen wie nie über die Hintergründe der Entscheidung und das Verhältnis zu ihrem Kind.
Kurz vor der Veröffentlichung ihrer Memoiren "This Is Me: A Reckoning" am kommenden Dienstag (19. Mai) hat Panettiere in einem Interview bereits einen Vorgeschmack auf ihr Buch gegeben und dabei unter anderem über ihre Bisexualität sowie einen versuchten sexuellen Übergriff ausgepackt.
Im Podcast "On Purpose" mit Jay Shetty bezog die Schauspielerin auch Stellung zu den Vorwürfen, sie habe ihre Tochter Kaya im Jahr 2018, nach der Trennung von ihrem Vater, einfach zurückgelassen.
"Ich bekam meine Tochter, und ich wusste, etwas stimmt nicht. Es war schrecklich", erinnerte sich die 36-Jährige an den Moment kurz nach der Geburt ihres Kindes im Dezember 2014 zurück.
Obwohl sie "schon in jungen Jahren" davon geträumt habe, Mutter zu werden, habe sie keine Verbindung zu ihrem Baby aufbauen können: "Ich war gestresst und hatte Angst die ganze Zeit. Ich hatte das Gefühl, mich selbst völlig verloren zu haben."
Neben einer Wochenbettdepression und psychischen Problemen entwickelte die damals 25-Jährige auch eine Suchterkrankung. Sie sei in einem "schrecklichen Kreislauf aus Kampf gegen Depressionen, Angstzuständen, Alkoholismus und Drogenmissbrauch" gefangen gewesen.
Hayden Panettiere zu Wladimir Klitschko: "Ich brauche Hilfe"
Hilfesuchend habe sich die "Heroes"-Bekanntheit an ihren damaligen Verlobten Klitschko gewandt und sich eingestanden: "Ich brauche Hilfe. Ich kann so nicht weiterleben. Etwas läuft gewaltig schief."
2015 begab sie sich freiwillig in eine Klinik wegen postpartaler Depressionen. Während Panettiere weiter in Amerika lebte, verbrachte ihre Tochter die meiste Zeit bei ihrem Vater in Europa, wo sie sich über die Jahre gut eingelebt, Freunde und Hobbys gefunden habe.
Im Jahr 2018 traf die Schauspielerin schließlich einen schweren Entschluss - ihrem Kind zuliebe: Sie gab das Sorgerecht ab und überließ ihrem Ex-Mann die Hauptbetreuung.
Diese Entscheidung sei ihr jedoch alles andere als leichtgefallen. "Die Vorstellung, dass irgendjemand denken könnte, ich würde mein Kind einfach so weggeben und damit einverstanden sein, ist herzzerreißend. Das könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein", stellte die Blondine klar.
Trotz der Entfernung habe Panettiere heute, dank FaceTime und häufiger Reisen ein enges Verhältnis und eine "intensive Bindung" zu ihrer Tochter. Sie wisse, dass Kaya sich von ihrer Mutter "unterstützt" und "in keiner Weise verlassen" fühle.