Till Lindemann: Mit diesem Video spaltet er seine Fans!

Prypjat - Egal ob bei seinen Live-Shows oder in seinen Musikvideos: Rammstein-Sänger Till Lindemann (57) ist berüchtigt dafür, die Grenzen des guten Geschmacks zu sprengen. Doch was er sich jetzt am Rande seiner Solo-Tour erlaubt hat, geht auch vielen Fans zu weit.

Till Lindemann ist für seine Provokationen bekannt.
Till Lindemann ist für seine Provokationen bekannt.  © Jens Koch/check your head/Universal/dpa

Gerade tourt der Sänger trotz Coronavirus-Gefahr mit seinem Solo-Projekt Lindemann durch Europa.

Wegen der harten Songtexte und den extremen Bühnenshows, bei denen er tote Fische in die Menge wirft (TAG24 berichtete), müssen Besucher mindestens volljährig sein.

Die Fans des Sängers sind also einiges gewohnt. Doch was er nun auf Instagram zeigte, ging auch vielen seiner Follower zu weit:

Am Rande eines Konzerts in Kiew, dass der 57-Jährige Anfang März gab, entschied er sich die von der Atomkatastrophe in Tschernobyl zerrüttete Stadt Prypjat zu besuchen.

Eigentlich ist die Stadt Sperrzone und nur unter hohen Sicherheitsvorkehrungen betretbar.

Lindemann schien das aber nicht sonderlich zu verunsichern. Stattdessen teilte er auf seinem Instagram-Kanal ein Video, dass ihn beim Karussell Fahren in der Sperrzone zeigt.

"Bist du verrückt? das ist nicht sicher"

In dem Schwarz-Weiß-Video dreht Lindemann gemütlich auf einem Sitz des Karussells im Kreis und pfeift dazu. Am Ende des kurzen Clips ist ein Lachen zu hören, das nicht von dem Sänger, sondern vermutlich seinem Kameramann stammt.

Viele seiner Anhänger finden Lindemanns skurrile Aktion alles andere als lustig:

Eigentlich müsste auch dem Musiker bekannt sein, dass man in Prypjat weder etwas anfassen, mitnehmen noch sich irgendwo hinsetzen sollte. Die radioaktiven Stoffe haben sich im Gebiet rund um das ehemalige Atomkraftwerk an den Oberflächen angesammelt - also auch an dem Karussell, auf dem das Rammstein-Mitglied sitzt.

"Bist du verrückt? Das ist nicht sicher" und "Wegen dieser scheisse,die da passiert ist,is mein Vater mit 59 Jahren an Krebs gestorben." kritisieren seine Fans das Vorgehen des Musikers.

Andere nehmen es mit Humor und bezeichnen Till als "Strahlemann" oder witzeln "Der sicherste Ort der Welt. Dort gibt es definitiv keinen Coronavirus."

Einige hoffen sogar, dass der Clip ein Ausschnitt aus einem neuen Musikvideo des Sängers ist. Der nächste Aufreger wäre ihm damit auf jeden Fall gewiss.

[Rechtschreibung in den Kommentaren übernommen]

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