Köln - Jetzt legt Menowin (38) richtig los! Eineinhalb Wochen nach seinem Sensations-Sieg bei "Deutschland sucht den Superstar" muss er zwar eine herbe Enttäuschung wegstecken, kündigt aber trotzdem ein Karrierehighlight an.
Mittlerweile ist das Sieger-Konfetti aufgefegt, sein Nachname inoffiziell abgelegt und er selbst wieder in der harten Realität angekommen.
Denn: Von Menowins Siegersong "Mercy On Me" fehlt weiterhin jede Spur in den deutschen Charts.
Sich davon kaputt machen lassen will der 38-Jährige aber nicht. "Früher hätte mich das zerstört. Heute nicht mehr. Natürlich wünsche ich mir Erfolg. Aber mein Wert darf nicht mehr davon abhängen, ob Menschen klatschen oder nicht", erklärt der neueste DSDS-Sieger bei BILD.
Trotzdem macht er jetzt aber Nägel mit Köpfen: Im Hintergrund arbeitet Menowin mit dem Label "Embassy of Music" an seinem ersten Studioalbum als DSDS-Champion - ein besonderes Karriere-Highlight für den Sänger.
"Die Menschen werden eine ehrlichere Seite von mir kennenlernen. Ich glaube, der größte Kampf beginnt nicht nach einer Niederlage, sondern nach einem Erfolg. Jetzt muss ich aufpassen, dass mein Herz ruhig bleibt und ich mich nicht verliere."
Menowin spricht über Achterbahnfahrt nach DSDS-Sieg
Statt die Bestätigung im Außen zu suchen, geht es dem Sänger inzwischen vielmehr um mentale Stabilität und darum, sich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen zu lassen.
Auch nicht von der Masse an Kritik, die ihm nach seinem Show-Erfolg entgegen geschwappt war. "Ich verstehe, dass nicht jeder an Veränderung glaubt. Worte allein reichen auch nicht. Deshalb will ich nicht groß reden, sondern anders leben", kündigt er an.
Anders waren auch seine ersten Tage als DSDS-Sieger, verrät er. "Morgens Interviews, tagsüber Produktionen, abends Termine. Aber ich habe bewusst versucht, kleine Momente zu schützen: Zeit mit den Kindern, Gespräche mit Ronja, Gebet, Ruhe."
Seine Siegprämie in Höhe von 100.000 Euro soll ihm und seiner Familie in Zukunft Sicherheit statt kurzzeitiges Vergnügen schenken.
"Früher hätte ich wahrscheinlich vieles impulsiv gemacht. Heute denke ich anders." Das will er auch in die Songs seines neuen Albums einfließen lassen.