Köln - Hiobsbotschaft für Kai Noll (61): Der ehemalige "Unter uns"-Star hat eine schwere Tumor-Erkrankung öffentlich gemacht.
Ab dem 20. Juni wird der Schauspieler bei den Karl-May-Festspielen in Eging am See einen Häuptling spielen. Dafür werden derzeit auch einige Szenen hoch zu Ross einstudiert. Bei einer Probe bemerkte Noll allerdings plötzlich, dass etwas nicht stimmte.
"Ich hatte eine Szene zu spielen, wo ich tatsächlich wieder reiten musste. Tage vorher bemerkte ich, dass ich immer schlechter auf einem Auge sehen konnte. Das machte mir enorme Sorgen", verriet er im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung.
Da sich die Symptome nicht besserten, konsultierte er sofort einen Augenarzt. Nach einer eindringlichen Untersuchung erhielt er schließlich die schockierende Diagnose, dass sich direkt an seinem Augenlid ein Tumor gebildet hatte.
Und die Situation war wirklich ernst. Wie Noll im Interview weiter preisgab, habe ihm durch die Wucherung sogar der Verlust seines Augenlichts gedroht. Aus diesem Grund ordnete der behandelnde Mediziner auch umgehend eine Operation an.
Nach Tumor-OP: Kehrt Kai Noll noch einmal zu "Unter uns" zurück?
Gegenüber "Bild" bestätigte der Kölner Professor Ludwig Heindl die Notwendigkeit, den Tumor sofort entfernen zu müssen, da dieser sonst weitergewachsen wäre. In diesem Fall wäre Nolls Mitwirken an den Festspielen gefährdet gewesen.
Der Eingriff verlief glücklicherweise erfolgreich.
Das krankhafte Gewebe, das sich später als gutartig herausstelle, wurde vollständig mit dem Skalpell entfernt. Und auch das Sehvermögen des früheren RTL-Serienlieblings erholte sich wieder.
"Ich bin froh, dass alles gut genesen ist und ich wieder klar sehen kann", erklärte Noll mit großer Erleichterung. Seinen Auftritten als Häuptling im kommenden Sommer steht nun eigentlich nichts mehr im Wege. Und wie sieht es mit einem "Unter uns"-Comeback aus?
Diesbezüglich möchte sich der 61-Jährige nicht in die Karten schauen lassen. "Wer weiß, man soll nie nie sagen", hielt er sich bedeckt. Noll hatte die Serie schon einmal verlassen, war dann aber doch wieder ans Set zurückgekehrt.