"Twilight"-Star von Discounter empört: LGBTQ-Artikel aus Schaufenster verbannt

USA - Die kanadische Schauspielerin Rachelle Lefèvre (44, "Twilight – Biss zum Morgengrauen") hat sich auf Instagram wütend und empört gezeigt. Doch was ist der Grund?

Auf Instagram ließ Rachelle Lefèvre (44) ihrem Frust freien Lauf.
Auf Instagram ließ Rachelle Lefèvre (44) ihrem Frust freien Lauf.  © Instagram/rachellelefevre

Die 44-Jährige hat ein siebenjähriges nicht-binäres Kind, das sich weder ausschließlich männlich noch weiblich fühlt.

Als die beiden neulich ein Geschäft der US-Discounterkette Target besuchten, war die beliebte Pride-Kollektion, die sich an LGBTQ-Personen richtet, von den Schaufenstern verschwunden.

Das Einzelhandelsunternehmen hatte, nachdem es von Konservativen stark kritisiert worden war, sämtliche Pride-Artikel kurzerhand in den hinteren Teil des Ladens verlegt.

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Zuvor musste Target wegen des öffentlichen Aufruhrs einen Marktverlust von 9 Milliarden US-Dollar hinnehmen, berichtet die New York Post. Wütende Mobs hätten Geschäfte gestürmt, Waren beschädigt und Mitarbeiter belästigt, heißt es.

Die Chefs des Discounters ruderten daraufhin zurück und gaben der Pride-Kollektion deutlich weniger Sichtbarkeit als vorher.

Laut Rachelle hätte genau dies jedoch nicht passieren dürfen. Die Schauspielerin warf dem Unternehmen Schwäche und Feigheit vor.

Rachelle Lefèvre wirft Discounter falsche Signale an LGBTQ-Community vor

In "Twilight" verkörperte Rachelle Lefèvre (r.) die Vampirin Victoria.
In "Twilight" verkörperte Rachelle Lefèvre (r.) die Vampirin Victoria.  © Summit Entertainment

"Wir sollten nicht mit Terroristen verhandeln", schrieb Rachelle auf Instagram und forderte Target auf, die Entscheidung sofort rückgängig zu machen.

Laut der 44-Jährigen habe sich ihr Kind immer sehr über die gender-neutralen Badeanzüge und die regenbogenfarbenen Strampler für Kleinkinder gefreut. "Sieh mal, Mama, es ist Pride Look, sie werden mich feiern", habe das Kind begeistert gerufen, wenn es die bunten Auslagen sah.

Rachelle warf dem Discounter vor, ihrem Nachwuchs ein falsches Gefühl der Akzeptanz von Transgender-Menschen und der Queer-Gemeinschaft vermittelt zu haben. Sie kündigte an, nicht mehr bei Target einkaufen zu wollen.

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Ihr Statement schloss die Kanadierin dennoch mit einer positiven Botschaft ab. Die LGBTQ-Community dürfe niemals aufgeben und müsse trotz aller Kritik versuchen, Freude am täglichen Leben zu finden, sagte Rachelle.

Titelfoto: Summit Entertainment, Instagram/rachellelefevre

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