Vanessa Mai verrät, wieso sie seit Karrierestart keine Freunde hat: "Kontakt zu allen abgebrochen"
Backnang/Berlin - In der aktuellen Folge des Podcasts "Schön laut" spricht Schlagersängerin Vanessa Mai (34) mit Lola Weippert (30) ungewohnt offen über ihr Privatleben und den bewussten Verzicht auf einen großen Freundeskreis.
"Ich habe keine Freunde im klassischen Sinne, so wie du das hast", verrät Vanessa im Gespräch mit Lola. Zwar habe sie in ihrer Kindheit und Jugend durchaus Freunde gehabt, sei aber irgendwann vor allem darauf fixiert gewesen, ihre "bessere Hälfte" zu finden. Demnach habe sie die Beziehung zu Partnern auf natürliche Weise vorgezogen.
Dabei ist ihr eines wichtig: "Es klingt jetzt so als war ich eine, die Freunde im Stich gelassen hat, das stimmt aber gar nicht". Sie sei immer da, wenn man sie anrufe und brauche.
Dennoch entschied sich die Sängerin mit dem Start ihrer Musikkarriere mit Anfang 20 für eine konsequente Veränderung. "Ich habe, als ich meine Musikkarriere gestartet habe, bewusst mit allen den Kontakt abgebrochen", gesteht Vanessa. Es habe sich zuvor schon länger in diese Richtung entwickelt und in derselben Zeit lernte sie auch ihren Mann Andreas Ferber (43) kennen.
"Ich habe meine bessere Hälfte gefunden", so die Sängerin, die sich selbst als hoffnungsgebende Romantikerin beschreibt. "Dass es jetzt Andreas ist, ich weiß es einfach, dass es mein Seelenverwandter ist", schwärmt die 34-Jährige.
"Ich sehe das wie ein Zug. Menschen steigen ein, Menschen zeigen aus", beschreibt sie ihr heutiges Verhältnis zu Mitmenschen. Vor allem habe sie Kontakte im beruflichen Kontext und habe eine "Bombenzeit" mit ihnen erlebt, doch das freundschaftliche Verhältnis habe sich nach dem Ende der Zusammenarbeit meist wieder gelegt.
Vanessa Mai: "Das habe ich mir so ausgesucht"
Als Schulkind habe die 34-Jährige eine beste Freundin in der Nachbarschaft gehabt. Als diese wegzog, freundete sie sich mit den Klassenkameraden in der weiterführenden Schule an. "Aber auch da. Man geht dann irgendwann die Wege mit Ausbildung, studieren. Auch da hat es sich dann verloren", erinnert sich der Schlagerstar.
Dann seien Liebesbeziehungen ins Spiel gekommen und daraus resultierende Cliquen. Als dann mit Anfang 20 ihre Musikkarriere startete, war klar, dass sie sich von einigen Menschen in ihrem Umfeld lösen werde. "Personen, die mit diesem öffentlichen Leben nichts zu tun haben, können das nicht nachvollziehen, wie das ist", erklärt Vanessa die damalige Problematik.
Es sei für sie nicht vereinbar gewesen und habe sich lediglich so entwickelt. Die Stief-Schwiegertochter von Andrea Berg (60) macht jedoch klar: "Das Mädchen, das ich damals war, die gibt es so nicht mehr. Das ist für mich fein. Das habe ich mir so ausgesucht."
Titelfoto: Joerg Carstensen/dpa
