Pooths gehen leer aus: Klage nach Schmuckdiebstahl abgeschmettert

Von Volker Danisch

Düsseldorf - Fast viereinhalb Jahre nach dem spektakulären Diebstahl ihres Schmucks hat Moderatorin Verona Pooth (58) im Kampf um einen höheren Schadensersatz eine Niederlage erlitten.

Im Streit um den Schmuckdiebstahl muss Verona Pooth (58) eine Niederlage einstecken. (Archivbild)  © Federico Gambarini/dpa

Das Landgericht Düsseldorf hat die Klage der Eheleute Verona und Franjo Pooth (Az.: 9a O 382/24) gegen einen Versicherungsmakler abgewiesen.

Die Kläger können binnen eines Monats Berufung beim Oberlandesgericht Düsseldorf einlegen. Pooth war bei der Verkündung nicht anwesend.

Verona und Franjo Pooth hatten der Maklerfirma Pflichtverletzungen vorgeworfen. Erst nach dem Diebstahl des Schmucks habe sich herausgestellt, dass sie unterversichert gewesen seien, hatte Verona Pooth in der Verhandlung im März erklärt.

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Das Gericht hatte damals eine gütliche Einigung angeregt, dem die Beklagten allerdings nicht zustimmten. 

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Das Gericht hat die Klage der Pooths nach dem Schmuckdiebstahl abgewiesen. (Archivbild)  © Martin Gerten/dpa

Der Einbruch in die Villa der TV-Moderatorin von Heiligabend 2021 ist bisher unaufgeklärt. Die Ermittlungsbehörden teilten im Juli 2022 mit, dass die Täter nicht identifiziert und die Ermittlungen eingestellt wurden.

Von der Beute - darunter laut Pooth ihr Hochzeitsschmuck - fehlte jede Spur. Pooths hatten den Einbruch in die Villa im Düsseldorfer Vorort Meerbusch selbst publik gemacht. Die Täter nahmen unter anderem einen Tresor mit.

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