Viel Kritik im Netz: Bruder verteidigt Billie Eilish nach politischem Grammy-Statement

USA - Die 68. Grammy-Verleihung war von Politik überschattet - auch Popstar Billie Eilish (24) positionierte sich in ihrer Dankesrede klar gegen die US-Einwanderungsbehörde "ICE". Nachdem sie dafür im Netz heftig kritisiert worden war, meldete sich nun ihr Bruder Finneas O'Connell (28) zu Wort.

Billie Eilish (24, r.) und Finneas O'Connell (28) bei der musikalischen Preisverleihung.  © KEVIN WINTER / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / GETTY IMAGES VIA AFP

Der 28-Jährige stellte sich hinter seine Schwester und nahm sie öffentlich in Schutz.

"Ich sehe eine Menge sehr mächtiger alter weißer Männer, die empört darüber sind, was meine 24-jährige Schwester während ihrer Dankesrede gesagt hat", so Finneas auf Threads.

Er ergänzte, man könne deren Namen buchstäblich in den Epstein-Akten finden und unterstrich damit seine Kritik.

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Jeffrey Epstein (†66) war ein verurteilter Sexualstraftäter, der einen Ring zur sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen aufgebaut haben soll.

Wie Page Six berichtet, setzten die Geschwister auch optisch ein Zeichen: Beide trugen während der Preisverleihung einen "ICE out"-Anstecker (zu Deutsch: "ICE raus") an ihren Outfits - ebenso wie zahlreiche weitere Promis.

Hintergrund dafür waren die jüngsten, radikalen Abschiebungen der US-Behörde "United States Immigration and Customs Enforcement".

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Unter anderem setzten auch Hailey (29) und Justin Bieber (31) mit einem Anstecker ein Zeichen gegen die US-Einwanderungsbehörde.  © Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

Billie Eilish und Finneas waren jedoch nicht die Einzigen, die in ihren Reden die US-Einwanderungsbehörde kritisierten - auch der Preisträger in der Kategorie "Album des Jahres", Bad Bunny (31), begann seine Rede mit einer "ICE out"-Botschaft.

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