USA - Im April sollte ihre große US-Tour ohne Komplikationen starten, doch nun kam alles anders: Popstar Demi Lovato (33) sagte plötzlich mehrere Termine ihrer Tournee ab - aus gesundheitlichen Gründen.
Diese Nachricht verkündete die 33-Jährige am Dienstagabend in ihrer Instagram-Story.
"Ich freue mich so sehr darauf, dieses Jahr wieder auf die Bühne zu gehen und euch in so vielen Städten wie möglich zu besuchen. Während ich mit den Vorbereitungen für die Tour begann, habe ich gemerkt, dass ich mich möglicherweise übernommen habe", schrieb die Sängerin.
Sie betonte, dass ihre Gesundheit an oberster Stelle stehe. Sie müsse sich mehr Zeit zum Ausruhen und Proben nehmen und ihren Zeitplan so anpassen, dass sie zwischen den Shows genügend Pausen habe, um die gesamte Tour durchzuhalten.
Demnach sagte die "Cool for the Summer"-Interpretin ihre Konzerte in den US-Städten Charlotte, Nashville, Atlanta, Las Vegas und Denver ab. Die Show in Orlando wurde um drei Tage, auf den 13. April, verschoben - was nun gleichzeitig den offiziellen Start der Tour markiert.
Lovato erklärte, dass Fans, die ihre Tickets über offizielle Stellen gekauft hätten, automatisch eine Rückerstattung erhalten würden, während Käufer über Drittanbieter sich an ihre Verkaufsstelle wenden müssten.
Demi Lovato kämpft seit Jahren mit gesundheitlichen Problemen
Dass die 33-Jährige überhaupt wieder auf Tour gehen wollte, überraschte viele. Bereits nach ihrer letzten Konzertreise hatte sie gesagt, sie würde nie wieder auf Tournee gehen.
"Ich bin so verdammt krank, dass ich nicht aus dem Bett kommen kann. Ich kann das nicht mehr. Diese nächste Tour wird meine letzte sein. Ich liebe euch und danke euch", schrieb sie 2022.
Über Jahre hinweg kämpfte Lovato immer wieder mit gesundheitlichen Problemen. Sie sprach offen über ihre psychische Gesundheit und die Diagnose einer bipolaren Störung.
Zudem hatte sie lange mit Alkohol- und Drogensucht zu kämpfen - 2018 hatte diese ihren Höhepunkt, als sie nach einer Überdosis ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Diese überlebte sie offenbar nur knapp und sie hinterließ bleibende Hirnschäden.
Bis heute muss sie mit den Folgen der Überdosis leben, die zudem drei Schlaganfälle und einen Herzinfarkt nach sich gezogen haben.