Wegen Beleidigung: Konservative Politik-Influencerin verklagt Rapperin Nura
Berlin - Die Politik-Influencerin Meltem Seker (24) lässt auf Instagram die Bombe platzen und rechnet öffentlich mit Rapperin Nura (37) ab, die nun Schadensersatz zahlen muss.
In einer aktuellen Story schreibt sie: "Ich kann endlich über das sprechen, worüber ich die letzten zwei Jahre nicht im Detail sprechen durfte."
Mit ihrem Kanal "politischmeltem" erreicht die Deutsch-Türkin rund 25.000 Follower. Die Politik-Studentin bezeichnet sich selbst als konservativ, teilt gerne gegen Linke aus und sieht sich trotz ihrer Haltung als Feministin.
Seit rund zwei Jahren lief im Hintergrund ein Rechtsstreit zwischen ihr und der ehemaligen SXTN-Rapperin Nura Habib Omer (37).
Jetzt ist klar: Meltem hat Nura auf Schadensersatz verklagt - und gewonnen.
"F*tze" - Diese Aussage kostet Nura jetzt eine vierstellige Summe
Auslöser soll ein Post gewesen sein, in dem Nura die Influencerin als "F*tze, die nur Hass verbreitet", bezeichnete. Für Meltem sei der Grund eindeutig gewesen: Ihre Forderung nach einer geordneten Migrationspolitik sowie ihre Kritik an der sogenannten Genderideologie hätten der Rapperin offenbar nicht gepasst.
"Was macht also eine junge Frau, wenn sie von einer erfolgreichen, berühmten Rapperin beleidigt wird? Genau, sie sucht sich einen Anwalt", erklärt die Influencerin.
Nun musste Nura eine vierstellige Summe Schadensersatz zahlen - zusätzlich zu den Anwaltskosten. "Hätte sie sich sparen können, wenn sie sachlich mit mir diskutiert hätte", kommentiert Meltem.
Besonders provokant: Auf die Frage einer Followerin, was sie mit dem Geld aus dem Schadensersatz machen wolle, antwortet die CDU-nahe Influencerin, dass sie das Geld in Aktien eines Unternehmens stecken will, das Nura garantiert nicht gefallen würde.
Während Meltem austeilt, schweigt die Rapperin bislang. Auf Instagram zeigt sich Nura aktuell entspannt am Strand in Thailand - ein Statement zu dem Gerichtsstreit gibt es bisher nicht. Ob sie sich diesen Seitenhieb gefallen lässt oder noch nachlegt, bleibt offen.
Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/instagram/politischmeltem, Andreas Arnold/dpa

