Köln - Bei "Love Island" und "Temptation Island VIP" hat Henrik Stoltenberg (29) bereits gezeigt, dass er ab und an über die Stränge schlägt. Auf der Kölner Partymeiler an der Zülpicher Straße hat er nun erneut für Furore gesorgt. Sogar die Polizei musste einschreiten.
Angeblich soll sich der Enkel des ehemaligen Verteidigungsministers Gehard Stoltenberg (†73) am vergangenen Sonntag (10. Mai) in einem Restaurant zuerst entblößt und anschließend randaliert haben. Das berichtet die "BILD".
Demnach hätten Augenzeugen die Ordnungshüter gegen 22 Uhr alarmiert, nachdem sie beobachtet hatten, wie ein Mann, bei dem es sich um den 29-Jährigen gehandelt haben soll, plötzlich seine Hose herunterzog und dabei auch sein Geschlechtsteil zeigte.
Anschließend sei die Lage weiter eskaliert - am Ende soll sich die Reality-Bekanntheit sogar einen Schlagabtausch mit drei anderen Männern geliefert haben. Darüber hinaus soll er im Verlauf des Streits auf ein geparktes Auto eingeschlagen und dabei einen Sachschaden verursacht haben.
Als die Polizei schließlich am Einsatzort eintraf, soll Stoltenberg dann in eine benachbarte Bar geflüchtet sein und sich dort auf der Toilette versteckt haben. Die Beamten hätten ihn dort letztlich herausholen müssen, so BILD. Entsprechende Ermittlungen seien aufgenommen worden.
Der Einsatz brachte aufgrund des hohen Polizeiaufkommens zwischenzeitlich sogar den Verkehr auf der Zülpicher zum Erliegen, unter anderem hätten auch die KVB-Bahnen unplanmäßig halten müssen.
Auf TAG24-Nachfrage hat sich Stoltenberg bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert (Stand: 10. Mai, 19.30 Uhr).
Henrik Stoltenberg wurde 2023 wegen Volksverhetzung verurteilt
Der 29-Jährige ist für die Justiz kein Unbekannter. 2023 musste er sich vor dem Kölner Amtsgericht wegen Volksverhetzung und der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole verantworten, nachdem er im Juli 2022 aus seiner Wohnung in der Domstadt "Heil Hitler" geschrien hatte. Bei einem anschließenden Polizeieinsatz soll er zudem die Beamten rassistisch beleidigt haben.
Das Amtsgericht verurteilte ihn schließlich und brummte dem Politiker-Enkel eine Geldstrafe von 15.000 Euro auf. Zudem zog auch RTL Konsequenzen und trennte sich von ihm.