Wo ist Arno Dübel? Die Leiche des berühmten Langzeit-Arbeitslosen ist verschwunden!

Hamburg – Großes Rätselraten um die sterblichen Überreste von Arno Dübel (†67), dem wohl bekanntesten Langzeit-Arbeitslosen Deutschlands. Seine Leiche ist einfach nicht auffindbar!

Vor drei Tagen wurde der Tod von Arno Dübel (†67) bekannt.
Vor drei Tagen wurde der Tod von Arno Dübel (†67) bekannt.  © IMAGO/ Lars Berg

Vor rund zwei Wochen soll der Mann, der 30 Jahre lang medienwirksam vom Staat abhängig war, ins Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) eingeliefert worden sein, wo er wenige Tage später verstarb.

Doch was passierte mit seinem Leichnam? Wie die BILD herausfand, wurde Arno Dübel in keinem der Hamburger Krematorien verbrannt.

"Wir hätten erwartet, dass der Verstorbene in die Verstorbenen-Annahme in Hamburg-Öjendorf transportiert wurde", sagte Lutz Rehkopf (59), der Sprecher der Hamburger Friedhöfe, am Freitag. "Die liegt in direkter Nähe zu dem Alten- und Pflegeheim im Stadtteil Rahlstedt, wo Dübel zuletzt gelebt hatte."

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Doch dort und auch am zweiten großen Standort im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf ist der Leichnam des 67-Jährigen nie aufgetaucht.

Arno Dübels Leiche liegt auf keinem der Hamburger Friedhöfe

Nach Angaben von Dübels Familie soll der "frechste Arbeitslose Deutschlands" am 15. April auf dem Friedhof Rahlstedt beerdigt worden sein. Doch wie die BILD-Zeitung erfuhr, gab es an dem Tag laut der Friedhofsverwaltung gar keine Beisetzungen oder Trauerfeiern. Auch auf dem nahegelegenen Friedhof Tonndorf nicht.

Selbst das UKE hält sich bedeckt und verweist auf Nachfrage auf den Datenschutz. Sollte der Leichnam von Arno Dübel also wirklich verschwunden sein? Oder gab es etwa andere Pläne für seine Überreste, die vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben sollen und seine Leiche wird noch irgendwo aufbewahrt?

Im Laufe seiner "Karriere" trat Arno Dübel immer wieder in TV-Shows auf, unter anderem bei "Maischberger" oder "Mitten im Leben".

Woran der 67-Jährige starb, ist nicht bekannt. Vor seinem Tod hatte er bereits viele Jahre in einem Pflegeheim gelebt.

Titelfoto: IMAGO/ Lars Berg

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