Radiomoderatorin Freddy Holzapfel wütend über 2G-Modell im RB-Stadion: "Tut so verdammt weh!"

Leipzig/Magdeburg - Ab November soll bei RB Leipzig das 2G-Modell gelten, sodass nur noch geimpfte oder genesene Zuschauer in der Red Bull Arena zugelassen werden. Während der Verein damit die Ränge wieder voll bekommen möchte, stößt die Regelung bei einigen Fans nicht gerade auf Begeisterung.

Moderatorin Freddy Holzapfel (43) ist Dauergast im RB-Stadion und wütend über die neue 2G-Regelung.
Moderatorin Freddy Holzapfel (43) ist Dauergast im RB-Stadion und wütend über die neue 2G-Regelung.  © Bildmontage: Screenshot Instagram/freddy_holzapfel, Picture Point / Roger Petzsche

Unter anderem Radio SAW-Moderatorin Friederike "Freddy" Holzapfel (43) machte ihrem Unmut in einem Instagram-Posting Luft. Die Zweifach-Mama ist RB-Fan seit der ersten Stunde und als Dauerkarten-Besitzerin häufiger im Stadion zu Gast. Das könnte sich aber nun bald ändern!

"Ich habe eine Blutgerinnungsstörung mit erhöhter Thromboseneigung. Daher bin ich dem neuen Impfstoff gegenüber skeptisch", erklärte Freddy. Zwar sei sie auf keinen Fall ein totaler Impfgegner, trotzdem wurde ihr "Grummeln im Bauch" immer größer, je weiter die Impfwelle voranschritt.

"Es kann doch jeder für sich entscheiden, was er mit seinem Körper macht. Nie hat mich jemand Offizielles gefragt, wie ich verhüte, was ich sonst so schlucke oder welche Wehwehchen in mir schlummern. Plötzlich gibt es kein anderes Thema mehr- nur die 'guten 2Gs' und die 'verschwörerischen Anderen'?!?!"

Nach "Alles was zählt"-Exit: Sam Eisenstein fällt hartes Urteil über Ende seiner Rolle
Alles was zählt Nach "Alles was zählt"-Exit: Sam Eisenstein fällt hartes Urteil über Ende seiner Rolle

Und weiter: "Es tut verdammt weh, dass auch mein Verein jetzt wahrscheinlich diese Entscheidung durchzieht. Gerade ihr, die sich doch so vehement gegen Diskriminierung einsetzen", so Freddy traurig.

Entscheidung zwecks 2G-Modell Anfang der Woche erwartet

Auch von anderen Fans gab es ordentlich Gegenwind. "Ich kann immer noch nicht fassen, wie die treuen Fans mit Füßen von RB getreten werden", lautet nur einer der Kommentare auf Facebook.

Dem Verein selbst war die Entscheidung alles andere als leicht gefallen. "Wir tragen die wirtschaftliche Gesamtverantwortung für RB Leipzig und haben in diesem Zusammenhang immer gesagt, dass wir die Situation neu bewerten müssen, wenn sich eine Möglichkeit abzeichnet, dass wir die Red Bull Arena komplett befüllen können", meinte RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff (46) am Donnerstag.

Noch ist diese Verordnung, die ab 20. Oktober gelten würde, nicht final von der Landesregierung beschlossen. Anfang kommender Woche wird der entsprechende Kabinettsbeschluss erwartet. Erstmals betroffen sein könnte somit das Heimspiel in der Champions League gegen Paris Saint-Germain.

Titelfoto: Bildmontage: Screenshot Instagram/freddy_holzapfel, Picture Point / Roger Petzsche

Mehr zum Thema Unterhaltung: