Ende der Monarchie? Andrews Festnahme könnte ernste Folgen für die Royals haben

England - Vor wenigen Tagen wurde Ex-Prinz Andrew Mountbatten-Windsor (66) an seinem Geburtstag festgenommen. Auch sein Bruder, König Charles (77), äußerte sich zu der Festnahme - doch diese könnte dem Monarchen noch große Probleme bereiten.

Andrew Mountbatten-Windsor wurde an seinem 66. Geburtstag wegen seiner Verbindungen zu Jeffrey Epstein (†66) festgenommen.
Andrew Mountbatten-Windsor wurde an seinem 66. Geburtstag wegen seiner Verbindungen zu Jeffrey Epstein (†66) festgenommen.  © Toby Melville/Pool Reuters/dpa

Denn ein royaler Experte warnte, die Verhaftung des 66-Jährigen könne das Ende der Monarchie bedeuten, sollte die Königsfamilie nicht vorsichtig sein.

Wie Page Six berichtete, erklärte Autor Andrew Lownie, dass die Royals den Skandal besser überstehen könnten, wenn die Öffentlichkeit sehe, dass sie stärker mit der Polizei kooperieren würden.

"Ich denke, Probleme werden entstehen, wenn Informationen ans Licht kommen, dass Charles die Geschichte jahrelang vertuscht hat und erst jetzt handelt. Ich glaube, dann wird es Probleme geben", so Lownie.

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Er warnte die königliche Familie zudem, sie solle in der kommenden Zeit die öffentliche Meinung und die Medien genau beobachten.

Andrew wurde am Donnerstag wegen seiner Verbindungen zu dem verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) festgenommen. Das Ganze ereignete sich ausgerechnet an seinem 66. Geburtstag.

Bedeutet die Festnahme seines Bruders das Aus für die Monarchie - und damit auch für König Charles (77)?
Bedeutet die Festnahme seines Bruders das Aus für die Monarchie - und damit auch für König Charles (77)?  © Richard Pohle/Pool The Times/AP/dpa

Andrew Mountbatten-Windsor könnte lebenslange Haft drohen

Andrew Mountbatten-Windsor wurde noch am Tag seiner Festnahme wieder freigelassen. In den britischen Medien kursierte ein Bild seiner Freilassung, das den Ex-Royal verängstigt zeigte.
Andrew Mountbatten-Windsor wurde noch am Tag seiner Festnahme wieder freigelassen. In den britischen Medien kursierte ein Bild seiner Freilassung, das den Ex-Royal verängstigt zeigte.  © Yui Mok/PA Wire/dpa

Er steht unter dem Verdacht, vertrauliche Handelsdokumente an Epstein weitergeleitet zu haben. Der ehemalige Herzog von York war zwischen 2001 und 2011 Sonderbeauftragter des Vereinigten Königreichs für internationalen Handel und Investitionen.

In dieser Zeit soll er dem verstorbenen 66-Jährigen Berichte über seine Reisen nach Vietnam und Singapur zukommen lassen haben.

Handelsgesandte sind verpflichtet, Details ihrer Reisen vertraulich zu behandeln - auch dann, wenn sie das Amt nicht mehr ausüben. Sollte Andrew verurteilt werden, könnte ihm die Höchststrafe von lebenslanger Haft drohen.

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Trotz der Festnahme auf seinem Anwesen wurde er am selben Tag wieder freigelassen. Bereits in den Monaten vor seiner Verhaftung hatte der Skandal-Royal immer wieder für negative Schlagzeilen gesorgt - insbesondere wegen seiner langjährigen Verbindungen zu Epstein.

Charles entzog ihm deshalb im vergangenen Jahr alle royalen Titel und Ehrungen, darunter auch den Prinzentitel. Zudem musste er sein langjähriges Anwesen verlassen.

Titelfoto: Toby Melville/Pool Reuters/dpa

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