Paris - Der Epstein-Skandal hat den ehemaligen Prinzen Andrew Mountbatten-Windsor (66) direkt in das weltberühmte Museum "Louvre" befördert.
Die Aktivisten der Gruppierung "Everyone hates Elon" (deutsch: "Alle hassen Elon") wollen sich mit "Milliardären und ihre politischen Kumpel" anlegen. Für ihre neueste Aktion sogar mit dem britischen Königshaus.
Am Sonntag auf Instagram veröffentlichte Videoaufnahmen zeigen, wie einer der Aktivisten ein schick eingerahmtes Bild von der Festnahme des Ex-Prinzen im Pariser Kunstmuseum aufhängt.
"Zu sehen, wie ein ekelhafter Missbrauchs-Täter endlich ein bisschen Gerechtigkeit erlebt? Das ist unbezahlbar", schrieben die Aktivisten dazu.
Unter dem unvorteilhaften Bild von Andrew auf der Rückbank des Polizeiautos montierten die Aktivsten ein kleines weißes Schild mit der Aufschrift "He's Sweating Now - 2026" (deutsch: "Er schwitzt jetzt - 2026").
Eine Anspielung auf ein Interview mit dem britischen Sender BBC von 2019, in dem Andrew behauptet hatte, dass er aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht schwitzen könne.
Es ging um vertrauliche Dokumente
In besagtem Interview wollte sich Andrew eigentlich von Missbrauchsvorwürfen reinwaschen. Die Klägerin Virginia Guiffre (†41), die sich nach offiziellen Angaben 2025 das Leben nahm, hatte behauptet, dass Andrew sie als Minderjährige mehrfach missbraucht habe. Sexualstraftäter Jeffrey Epstein habe sie dabei an den damaligen Prinzen vermittelt.
Während Andrew und Guiffre damals eine außergerichtliche Einigung erzielten, wurde der frühere Duke of York an seinem 66. Geburtstag nun doch aufgrund seiner Verbindung zu Sexualstraftäter Epstein festgenommen. Nicht aber wegen Missbrauchs, sondern wegen der mutmaßlichen Weitergabe von vertraulichen Dokumenten.