"Ich bin der Sohn der Queen!": Ex-Royal Andrew machte bei Rauswurf aus Anwesen heftigen Aufstand
England- Vor wenigen Tagen wurde Andrew Mountbatten-Windsor (66) an seinem Geburtstag aufgrund seiner Verbindungen zu Jeffrey Epstein (†66) festgenommen. Zuvor sind ihm bereits alle seine royalen Titel und Ehrungen entzogen worden und er hatte Anfang des Monats sein langjähriges Anwesen verlassen müssen - dabei soll er einen riesigen Aufstand gemacht haben.
Das berichtete ein königlicher Insider gegenüber der Sun on Sunday. Demnach habe sich der 66-Jährige geweigert, das Anwesen zu verlassen oder Verantwortung für seine Situation zu übernehmen.
"Als man ihm sagte, er solle gehen, war er so arrogant und realitätsfern, dass er immer wieder schrie: 'Aber ich bin der zweite Sohn der Königin, ihr könnt mir das nicht antun'", so die Quelle.
Weiter hieß es, dass es außergewöhnlich sei, dass der 66-Jährige sich in seiner Verteidigung auf den Namen der verstorbenen Queen Elizabeth berufen habe. Der Insider fügte hinzu: "Niemand ist sich wirklich sicher, ob ihm die Realität seiner schlimmen Situation inzwischen überhaupt bewusst ist."
Doch mit seinen Rufen und seiner arroganten Art sei die Situation noch nicht beendet gewesen, denn er habe immer wieder gesagt, dass er das Anwesen nicht verlassen werde und nicht gehen wolle.
Andrew Mountbatten-Windsor könnte lebenslange Haft drohen
Der Auszug aus seinem langjährigen Zuhause, der Royal Lodge, erfolgte, nachdem der Skandal-Royal in den vergangenen Monaten immer wieder negativ in den Schlagzeilen aufgetaucht war. Denn der 66-Jährige soll eine enge Verbindung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gehabt haben.
Zudem stehe er unter dem Verdacht, vertrauliche Handelsdokumente an Epstein weitergeleitet zu haben. Der Ex-Prinz war zwischen 2001 und 2011 Sonderbeauftragter des Vereinigten Königreichs für internationalen Handel und Investitionen.
In diesem Zeitraum soll er dem mittlerweile verstorbenen 66-Jährigen Berichte über seine Reisen nach Vietnam und Singapur übermittelt haben. Handelsgesandte sind dazu verpflichtet, Informationen zu ihren Reisen vertraulich zu behandeln - selbst dann, wenn sie das Amt nicht mehr ausüben.
Aufgrund dieses Verdachts wurde er an seinem Geburtstag festgenommen. Sollte es zu einer Verurteilung wegen Amtsmissbrauchs kommen, droht ihm eine lebenslange Haftstrafe. Noch am selben Tag wurde er jedoch wieder freigelassen.
Titelfoto: Jordan Pettitt/Pool PA/dpaJordan Pettitt/Pool PA/dpa

