Fünf Jahre nach seinem Ableben: Prinz Philips Todesursache enthüllt - er soll jahrelang gelitten haben

England - Vor fünf Jahren verstarb Prinz Philip im Alter von 99 Jahren, nun soll ein neues Buch die Todesursache enthüllt haben.

Prinz Philip (†99) soll jahrelang an Bauchspeicheldrüsenkrebs gelitten haben.
Prinz Philip (†99) soll jahrelang an Bauchspeicheldrüsenkrebs gelitten haben.  © Adrian Dennis/PA Wire/dpa

Denn der royale Historiker Hugo Vickers gewährte in der Biografie "Queen Elizabeth II: A Personal History" Einblicke in die letzten Jahre von Queen Elizabeths (†96) Ehemann.

Darin schilderte er laut People, dass der Prinz acht Jahre lang an Bauchspeicheldrüsenkrebs gelitten habe. Die Diagnose habe er bereits 2013 erhalten.

Demnach sei er im selben Jahr ins Krankenhaus eingeliefert worden, doch der Krebs sei inoperabel gewesen. Dennoch hätten die Ärzte umfangreiche Untersuchungen durchgeführt und sogar Eingriffe an seinem Bauch vorgenommen. Nach dem Klinikaufenthalt sei er nach Hause zurückgekehrt und habe sich dort erholt.

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Zum Zeitpunkt der Diagnose war Philip 91 Jahre alt. In seiner Genesungsphase habe es zunächst geheißen, er könnte nie wieder in der Öffentlichkeit auftreten. Doch nur wenige Monate später widerlegte er die Zweifel und nahm wieder an öffentlichen Terminen teil.

Erst vier Jahre später legte er seine royalen Pflichten nieder und verbrachte seinen Lebensabend auf der "Wood Farm". Dort hatte sich zuletzt auch sein in Ungnade gefallener Sohn, der ehemalige Prinz Andrew Mountbatten-Windsor (66), übergangsweise aufgehalten.

Queen Elizabeth (†96) und Prinz Philip heirateten im November 1947, sie waren über 73 Jahre in einer Ehe.
Queen Elizabeth (†96) und Prinz Philip heirateten im November 1947, sie waren über 73 Jahre in einer Ehe.  © Andy Rain/EPA/dpa

Queen Elizabeth war nicht an Philips Seite, als er verstarb

Queen Elizabeth soll wütend darüber gewesen sein, dass Philip gegangen sei, ohne sich zu verabschieden.
Queen Elizabeth soll wütend darüber gewesen sein, dass Philip gegangen sei, ohne sich zu verabschieden.  © Fiona Hanson/PA Wire/dpa

Am 9. April 2021 verstarb der Royal schließlich - nur zwei Monate vor seinem 100. Geburtstag. Der Buckingham Palace hatte damals "Altersschwäche" als Todesursache angegeben.

Vickers schrieb zudem, dass er seinen 100. Geburtstag ohnehin nicht mehr habe erreichen wollen, da er den Trubel, der mit einem solchen Ereignis einhergehe, nicht gemocht habe.

"In der letzten Nacht seines Lebens entwischte er seinen Pflegern, schlurfte mit seinem Rollator den Flur entlang, holte sich selbst ein Bier und trank es", so der Autor.

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Er fügte hinzu: "Am nächsten Morgen stand er auf, nahm ein Bad, sagte, dass er sich nicht gut fühle, und schlief ruhig ein. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits fast acht Jahre mit Bauchspeicheldrüsenkrebs gelebt - deutlich länger als die übliche Überlebenszeit nach der Diagnose."

Die Queen selbst sei bei seinem Ableben nicht dabei gewesen. Das Personal habe Elizabeth erst rund 20 Minuten später informiert. Berichten zufolge sei sie verärgert darüber gewesen, dass Philip - "wie so oft im Leben" - gegangen sei, ohne sich zu verabschieden.

Titelfoto: Montage: Adrian Dennis/PA Wire/dpa, Fiona Hanson/PA Wire/dpa

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