Schock für Briten: Radiosender erklärt König Charles für tot

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Essex (England) - Britischen Radiohörern dürfte am Dienstagnachmittag kurz die Luft weggeblieben sein: Der Sender "Caroline" hatte fälschlicherweise den Tod von König Charles III. (77) verkündet. Eine Entschuldigung folgte prompt.

Während der Todeserklärung befand sich der britische Royal quicklebendig auf Besuch in Nordirland.
Während der Todeserklärung befand sich der britische Royal quicklebendig auf Besuch in Nordirland.  © Chris Jackson / POOL / AFP

"Aufgrund eines Computerfehlers in unserem Hauptstudio wurde am Dienstagnachmittag (19. Mai) versehentlich das Verfahren 'Tod eines Monarchen' ausgelöst – ein Protokoll, das alle britischen Sender stets bereithalten, in der Hoffnung, es niemals anwenden zu müssen –, wodurch irrtümlicherweise verkündet wurde, dass Seine Majestät der König verstorben sei", schrieb Sender-Chef Peter Moore am Mittwoch auf Facebook.

Zu dem Prozedere gehörte neben der Todesmeldung des Königs auch eine Funkstille zur Andacht. Die Sendepause hatte die Radiomoderatoren stutzig werden lassen.

Nachdem Radio Caroline seinen Fehler bemerkt hatte, entschuldigte sich der Sender zunächst live und anschließend auf seinen Onlinediensten beim Staatsoberhaupt und bei den Zuhörern für die "entstandenen Unannehmlichkeiten".

Auf Facebook entschuldigte sich der Radiosender für die fälschliche Todesmeldung

Moore verkündete, dass der private Sender stets das Vergnügen hatte, die Weihnachtsbotschaft der verstorbenen Queen Elizabeth II. (†96) und nun die von König Charles zu verkünden. "Wir hoffen, dies noch viele Jahre lang tun zu können", hieß es weiter.

Während der irrtümlichen Todeserklärung befand sich der britische Royal quicklebendig auf einem Besuch bei einer Folkloregruppe in Nordirland. Gemeinsam mit seiner Frau Königin Camilla (78) soll er später noch irischen Whiskey in Belfast probiert haben.

Titelfoto: Chris Jackson / POOL / AFP

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