Krankenhaus-Skandal: Mitarbeiter versuchen, Prinzessin Kate auszuspionieren

London (Großbritannien) - Mindestens ein Belegschaftsmitglied der Londoner Privatklinik, in der Prinzessin Kate (42) behandelt wurde, soll einem Bericht der Zeitung Mirror zufolge versucht haben, an die Krankenakte der künftigen Königin zu kommen.

Offenbar wollten Krankenhaus-Mitarbeiter an die Patientendaten von Prinzessin Kate (42) gelangen.
Offenbar wollten Krankenhaus-Mitarbeiter an die Patientendaten von Prinzessin Kate (42) gelangen.  © Paul Grover/Press Association/dpa

Der Chef der London Clinic, Al Russell, kündigte eine Untersuchung sowie disziplinarische Konsequenzen an. "In unserem Krankenhaus ist kein Platz für diejenigen, die vorsätzlich das Vertrauen unserer Patienten oder Kollegen missbrauchen", sagte Russell am Mittwoch.

Die britische Gesundheits-Staatsministerin, Maria Caulfield (50), sagte dem Sender Sky News, es handele sich um schwere Vorwürfe. Es gebe strikte Vorschriften, welcher Mitarbeiter welche Daten einsehen dürfe. Dies gelte für die Daten aller Patientinnen und Patienten, betonte Caulfield.

Der Sprecher von Premierminister Rishi Sunak (43) forderte die Bevölkerung auf, Kate sowie Ehemann Prinz William (41) zu unterstützen. Man wünsche rasche Genesung.

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Wie der Mirror am Mittwochabend berichtete, sollen bis zu drei Beschäftigte versucht haben, Zugang zur Krankenakte zu erlangen. Der mutmaßliche Bruch der Sicherheitsregeln - ein möglicher Straftatbestand - erfolgte demnach, nachdem Kate am 29. Januar entlassen worden war.

Eine Polizeiermittlung werde nicht ausgeschlossen.

König Charles III. wurde in derselben Klinik behandelt

Im Krankenhaus "The London Clinic" im Zentrum London wurde Prinzessin Kate operiert.
Im Krankenhaus "The London Clinic" im Zentrum London wurde Prinzessin Kate operiert.  © Lucy North/PA Wire/dpa

In der London Clinic wurden wiederholt Mitglieder der Royal Family behandelt - zuletzt auch Kates Schwiegervater, König Charles III. (75), wegen einer vergrößerten Prostata - sowie andere Prominente.

Der Datenschutzbeauftragte des Vereinigten Königreichs teilte der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge mit: "Wir können bestätigen, dass wir einen Bericht über eine Datenschutzverletzung erhalten haben."

Die zur Verfügung gestellten Informationen würden bewertet.

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Die Prinzessin war Mitte Januar in der Klinik am Bauch operiert und nach 13 Tagen entlassen worden. Weitere Details zu ihrer Erkrankung sind nicht bekannt. Es handele sich aber nicht um Krebs. Sie erholt sich seitdem zu Hause.

Der Kensington-Palast hatte umgehend mitgeteilt, dass Kate erst nach Ostern wieder Termine wahrnehmen werde. Dennoch verbreiteten sich in sozialen Medien zahlreiche Gerüchte und Verschwörungstheorien.

Zuletzt war ein Video an die Öffentlichkeit gelangt, das der Zeitung "Sun" zufolge Kate mit Ehemann William beim Einkaufsbummel in Windsor zeigt.

Titelfoto: Paul Grover/Press Association/dpa

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