"In Kammerdiener verliebt": Prinzessin Dianas brisante Vermutung über König Charles

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London (Vereinigtes Königreich) - Fast 30 Jahre nach dem tragischen Unfalltod von Lady Di (†36) sorgt ihr jüngerer Bruder Charles Spencer (62) mit seinen Memoiren für Wirbel - und belastet dabei vor allem König Charles III. (77) schwer.

Prinzessin Diana (†36) und König Charles (heute 77) im Jahr 1987. (Archivfoto)
Prinzessin Diana (†36) und König Charles (heute 77) im Jahr 1987. (Archivfoto)  © picture alliance/dpa | Wolfgang Eilmes

Bereits vor der Veröffentlichung von "Swan Song. Diana, meine Schwester" (erscheint am 22. September) sorgt der Buchinhalt für Schlagzeilen und Aufruhr im britischen Königshaus.

Vor wenigen Tagen waren einige Auszüge bekannt geworden, in denen der Autor seinem einstigen Schwager, König Charles, schwere Vorwürfe macht.

Das britische Staatsoberhaupt habe nach dem Tod seiner früheren Ehefrau seine "angestaute Verachtung" für Diana offenbart und behauptet, die "Königin der Herzen" werde "schnell genug vergessen" sein, heißt es darin. Anschuldigungen, die der Palast inzwischen scharf zurückwies.

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Doch damit nicht genug: In einer weiteren Passage erinnert sich Spencer laut "People"-Magazin an ein Gespräch, in dem Diana ihm erzählte, dass sie sich scheiden lassen werde.

Er habe seiner Schwester daraufhin seine Unterstützung zugesichert, sie jedoch vor der öffentlichen Reaktion gewarnt: "Ich fürchte, sie werden es dir nicht verzeihen. Sie haben an ein Märchen geglaubt, und ich vermute, sie könnten dir - zu Unrecht - die Schuld daran geben, dass du ihre Fantasie zerstört hast."

Dianas Antwort darauf habe ihn vollkommen überrascht: "Aber mein Mann ist in seinen Kammerdiener verliebt."

In "Swan Song. Diana, meine Schwester" blickt Charles Spencer (62) auf das Leben von Lady Di zurück.
In "Swan Song. Diana, meine Schwester" blickt Charles Spencer (62) auf das Leben von Lady Di zurück.  © picture alliance/dpa/PA Media | Bbcnorama

Buch über Prinzessin Diana: Prinz William ist außer sich

Bei Prinz William (44) scheint das Buch seines Onkels nicht gut anzukommen.
Bei Prinz William (44) scheint das Buch seines Onkels nicht gut anzukommen.  © picture alliance/dpa/PA Wire | Aaron Chown

Welchen Angestellten seine Schwester damit gemeint haben könnte, habe sie ihm allerdings nicht verraten, so der 62-Jährige weiter.

"Und ich fragte sie nie, wer es war oder warum sie so etwas Unwahrscheinliches glaubte." Nach dem Scheitern ihrer Ehe und ihrer Träume sei diese Frage nicht mehr relevant gewesen.

Der britische Thronfolger, Prinz William (44), soll derweil vor Wut über das Werk seines Onkels kochen. Er sei stinksauer, "dass all das erneut in die Öffentlichkeit gezerrt" werde, erklärte ein Insider gegenüber "RadarOnline". Schließlich gehe es um "die traumatischste Phase seiner Kindheit".

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Dass die schweren Anschuldigungen nun ausgerechnet von seinem eigenen Onkel kommen, sei für Dianas ältesten Sohn besonders schmerzhaft.

Titelfoto: picture alliance/dpa | Wolfgang Eilmes

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