Mehrere Wochen Haft: Mette-Marits Skandal-Sohn kurz vor Vergewaltigungsprozess festgenommen!
Oslo (Norwegen) - Die Schlagzeilen um den Erstgeborenen der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52) reißen nicht ab. Einen Tag vor Marius Borg Høibys (29) Vergewaltigungsprozess soll er festgenommen worden sein - ihm drohen vier Wochen Untersuchungshaft!
Wie die Nachrichtenagentur NTB mitteilte, bestätigte die Anwältin des 29-Jährigen seine Festnahme am Sonntagabend. Wo der Unruhestifter aufgegriffen wurde, gab die norwegische Polizei nicht bekannt. Fest steht jedoch, dass sich Høibys wegen körperlichen Übergriffs und der Drohung mit einem Messer verantworten muss.
Høiby sollte sich planmäßig am Dienstag um 9.30 Uhr in Oslo vor Gericht verantworten. Sein Straftatenregister ist lang: 38 Anklagepunkte werden ihm vorgeworfen.
In früheren Beziehungen soll sich der 29-Jährige äußerst flegelhaft verhalten haben. So wurde er wegen Körperverletzung, Vergewaltigung, Misshandlung, Sachbeschädigung und der Verletzung seiner Besuchsverbote angeklagt. Nun kommen neue kriminelle Machenschaften hinzu - und diese bescheren ihn gleich mehrere Wochen Haft.
In Kontakt mit der Justiz kam der Adelssohn bereits 2024. Mit der Veröffentlichung seiner ersten Straftaten endete seine kriminelle Laufbahn jedoch nicht.
Zuletzt erwischte die Polizei den 29-Jährigen mit 3,5 Kilogramm Marihuana.
Prinzessinnen-Sohn Marius Borg Høiby begann kriminelle Laufbahn vor zwei Jahren
Doch auch seine Sexualdelikte treten nach und nach ans Tageslicht. Im Sommer 2024 gestand Mette-Marits Sohn, im Alkoholrausch und unter dem Einfluss von Kokain handgreiflich geworden zu sein. So habe er seine Freundin rabiat angefasst und Dinge in ihrer Wohnung mutwillig zerstört.
Høibys kriminelle Handlungen erfolgten im Zuge seiner psychischen Erkrankung, erklärte der 29-Jährige in einer früheren Stellungnahme. Nicht nur Außenstehende blicken kritisch auf seine Vergehen - auch die norwegische Polizei hinterfragte sein bisheriges Straftatenregister.
Verurteilt wurde das schwarze Schaf der Adelsfamilie noch nicht. Mit dem Beginn des Prozesses am Dienstag wird sich jedoch zeigen, welche Strafen dem 29-Jährigen blühen.
Bis Mitte März ist der Vergewaltigungsprozess angesetzt. Zu den Gerichtsterminen werden Zeugen und Opfer erwartet - auch ihnen wird die Möglichkeit gegeben, sich zu Høibys Verhalten zu äußern.
Titelfoto: Fotomontage/Vegard Wivestad Grott/NTB SCANPIX/EPA/dpa

